Auch Kinder waren bei der Demo dabei. |
|
|
|
Kindeswohl als Priorität
Vor 20 Jahren beschlossen die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention. 1992 wurden die Kinderrechte zwar in Österreich ratifiziert, allerdings nicht in der Verfassung festgeschrieben. Das soll nun passieren: Konkret geht es um das Recht, vor Gewalt beschützt zu werden, das Recht auf Bildung, künstlerische Entwicklung und das Recht auf Information.
Ein Beispiel aus der Praxis: Kinder sollen in schwierigen Scheidungsfällen einen eigenen Anwalt bekommen. Das sogenannte Kindeswohl müsse dabei an oberster Stelle stehen, hieß es von den Demonstranten.
Die Kinderfreunde wünschen sich weiters auch den Wegfall des Artikel 7 der geplanten Verfassungsbestimmung, weil er die Rechte in bestimmten Fällen wieder relativiere (und etwa das Fremdenrecht über die Kinderrechte stellt).
|