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UMFRAGE |
11.12.2009 |
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Weihnachten: Kaufrausch ohne Sinn
Sinnentleert und konsumorientiert präsentiert sich das Weihnachtsfest für die Österreicher. Das hat eine Studie von Marketagent im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich ergeben.
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Urlaub über Weihnachten für immer mehr eine Alternative. |
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Mehr als ein Drittel will weg
Die Menschen haben demnach in der Weihnachtszeit weniger Zeit für sich und die Familie, streiten auch häufiger mit ihren Lieben, könnte das Resümee lauten. Für 78 Prozent der Befragten hat Weihnachten seinen eigentlichen Sinn verloren und der Konsumgedanke die Oberhand gewonnen.
Das zeigt sich unter anderem darin, dass die Zahl jener, die vor dem Weihnachtstrubel in ferne Gefilde fliehen wollen, in den vergangenen fünf Jahren von 18 auf 38 Prozent gestiegen ist.
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Vergleich mit 2004
Für die Studie hatte Marketagent Anfang Dezember 502 Österreicher online befragt. Die Ergebnisse wurden mit Zahlen aus dem Jahr 2004 verglichen.
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Verwandtenbesuche gehen "ordentlich auf die Nerven". |
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Keine "stillste Zeit" mehr
Der Advent ist nur noch für 23 Prozent der Befragten die stillste Zeit des Jahres, 2004 waren es noch 51 Prozent. 63 Prozent sehen die Vorweihnachtszeit in Zusammenhang mit Stress und Hektik, 40 Prozent waren es vor fünf Jahren. Während 2004 noch 86 Prozent rund um das Fest genügend Zeit für sich und die Familie hatten, sehen das heuer nur 67 Prozent so.
Dennoch meinen 91 Prozent, dass zu Weihnachten generell mehr Wert auf den Zusammenhalt der Familie gelegt werden sollte. 85 Prozent sagten, Freundschaften und Bekanntschaften sollten stärker gepflegt werden. 73 Prozent betonten, dass zu dieser Zeit mehr an die Schwächeren der Gesellschaft gedacht werden sollte.
Die Realität sieht aber oft anders aus. 18 Prozent gaben an, "feiertagsbedingt" innerhalb der Familie häufiger zu streiten (2004: zehn Prozent), 41 Prozent gehen die Verwandtenbesuche "schon manchmal ordentlich auf die Nerven" (2004: 31 Prozent).
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Stimmen Sie mit!
Was verbinden Sie eher mit Weihnachten?
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Weniger körperliche Bewegung
Der Anteil jener, die zu Weihnachten zu viel und ungesund essen, ist in den vergangenen fünf Jahren um acht Prozent auf 49 Prozent gesunken. Hingegen nutzten 2004 noch 53 Prozent die stille Zeit für körperliche Bewegung, heuer nur noch 32 Prozent.
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Eine Hitliste an Weihnachtswünschen
Hätten die Befragten einen Wunsch ans Christkind frei, geben 71 Prozent immaterielle und 23 Prozent materielle Wünsche an. Gesundheit hätten 30 Prozent gerne, weiters werden Frieden (neun Prozent), Glück, Zufriedenheit und Harmonie (acht Prozent) gewünscht. Die Liste des Materiellen führen "mehr Geld, ein Lottosechser, finanzielle Unabhängigkeit" an.
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Die Kunst des stressfreien Schenkens
Weihnachten steht vor der Tür - und damit auch die jährlich wiederkehrende Frage: Was schenke ich wem? Für viele Menschen ist das Stress. Doch schenken ist eine Kunst, denn es soll vom Herzen kommen und zu Herzen gehen.
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