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CHRONIK |
16.12.2009 |
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Uni Wien: Polizei räumte besetztes Büro
Etwa 25 Audimax-Besetzer haben am Mittwoch an der Universität Wien ein Büro besetzt. Das Rektorat alarmierte die Polizei, die das Büro räumte. Die ÖH reagierte wütend, ein Student soll verletzt worden sein.
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"Einbruch ist verboten"
"Es war kein Ziel der Uni Wien, in diese Situation zu kommen", sagte eine Sprecherin der Universität. "Es ist aber auch an der Uni Wien an 365 Tagen im Jahr verboten einzubrechen".
Die Besetzer der Büroräumlichkeiten hatten zuvor geltend gemacht, dass ihnen diese im Austausch gegen die Freigabe des Audimax vom Rektorat zugesichert worden waren. Außerdem seien sie unversperrt gewesen.
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Polizei trug 15 Besetzer hinaus
Laut Polizei ist der Raum gewaltsam aufgebrochen worden. Zuletzt waren rund 25 Personen in dem Büro. Etwa zehn verließen es nach einer Aufforderung der Polizei, etwa 15 wurden hinausgetragen.
Mit der Besetzung des Audimax hatte die Räumungsaktion nichts zu tun. Die Polizei zog gegen 16.30 Uhr wieder ab.
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Ein Student soll verletzt worden sein. |
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"Abwehrhandlung gegen Verhandlungen"
"Wenn man konstruktiv zusammenarbeiten will, ist es jetzt ein schlechter Zeitpunkt zum Räumenlassen", sagte die Vorsitzende der Hochschülerschaft der Uni Wien, Flora Eder (GRAS). Die Reaktion des Rektorats sei "absolut nicht angemessen" gewesen. Eder räumte allerdings auch ein, dass die Besetzer "undiplomatisch" vorgegangen seien.
Einer der Besetzer sagte, die Aktion sei "Ausdruck unserer Abwehrhaltung gegen Verhandlungen mit dem Rektorat". Diese seien eine "Farce", mit der der Rektor versuche, "die breite Basis zu spalten". Laut Österreichischer HochschülerInnenschaft (ÖH) soll bei der Räumung ein Student verletzt worden sein.
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wien.ORF.at
50 Prozent Frauenquote bei Vorlesungen, Duschen für Obdachlose und ein eigener Bildungs-TV-Sender: Eine Arbeitsgruppe der Audimax-Besetzer hat erstmals Forderungen zur Freigabe der Hörsäle gesammelt.
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