Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Kleeblatt (Bild: Fotolia/Spargel)
WIRTSCHAFT
Österreicher sehen Zukunft optimistischer
Kurz vor Jahresende sehen die Österreicher die künftige wirtschaftliche Entwicklung wieder rosiger. Getrübt wird der Optimismus allerdings durch die Furcht vor Arbeitslosigkeit, zeigt eine GfK-Studie für die Wirtschaftskammer Österreich.
Anteil der Optimisten verdoppelt
Der Anteil jener, die mit einer besseren wirtschaftlichen Situation im kommenden Jahr rechnen, hat sich demnach verdoppelt. Im April äußerten sich noch 18 Prozent optimistisch, jetzt waren es 36 Prozent.

28 Prozent gehen allerdings davon aus, dass sich die Wirtschaftslage weiter verschlechtern wird, 35 Prozent erwarten keine Veränderung.
Die Meinungen zu einem Ende der Krise sind breit gestreut.
Ein Drittel glaubt an anhaltende Krise
Für die Studie wurden 500 Österreicher im Dezember telefonisch befragt. 38 Prozent davon erwarten, dass die Wirtschaftskrise im kommenden Jahr zu Ende geht.

Rund ein Viertel meint, dass es noch ein bis eineinhalb Jahre dauert, bis es soweit ist. Ein Drittel geht davon aus, dass die Krise noch länger dauern wird.
Große Angst vor Arbeitslosigkeit
Abgefragt wurden auch die Maßnahmen, die die Regierung zur Bewältigung der Krise gesetzt hat. Sechs von zehn halten diese für richtig, 37 Prozent für falsch.

Groß ist laut der Studie die Angst vor Arbeitslosigkeit. 73 Prozent befürchten, dass sie ansteigen wird.
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