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BILDUNG |
27.12.2009 |
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Akademie-Besetzer dürfen wieder in Aula
Die Besetzer an der Akademie der bildenden Künste dürfen vorerst bleiben und bekommen im Jänner sogar die Aula "zurück". Mangels physischer Anwesenheit kurz vor Weihnachten waren sie aus der Aula ausgesperrt worden.
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Weihnachtsfrieden geschlossen
Der Unmut der Besetzer hatte sich kurz vor Weihnachten daran entzündet, dass die eigentlich "besetzte" Aula mangels Anwesenheit der studentischen Protestierer geschlossen wurde.
Knapp 20 Studenten, darunter auch viele Unterstützer aus einem ebenfalls besetzten Hörsaal am Campus der Uni Wien, hatten es sich daraufhin in den ÖH-Räumlichkeiten bequem gemacht.
Nach Verhandlungen zwischen Besetzern, Rektorat und Polizei wurde dann trotz eigentlich angekündigter Räumung eine Art Weihnachtsfrieden ausgerufen.
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Rektorat will "konstruktiven" Diskurs. |
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Keine rege Beteiligung mehr
Die Besetzer durften in den ÖH-Räumlichkeiten bleiben - was nach der Verkündung paradoxerweise zum Abzug eines guten Teils der Studenten führte: Sie kehrten in ihren "Stamm-Hörsaal" am Alten AKH zurück oder gingen Weihnachten feiern.
Am Sonntagvormittag waren noch drei Besetzer an der Akademie verblieben. Laut einer Sprecherin der Akademie dürfen sie diese weiter nutzen, der Portiersdienst der Uni wurde für die Feiertage verstärkt.
Ab Jänner sei der Rektor dann bereit, die Aula wieder den Besetzern zu überlassen, "unter der Voraussetzung, dass intern gemeinsam ein konstruktiver Diskurs über Inhalte geführt wird".
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wien.ORF.at; 21.12.09
61 Tage war der größte Hörsaal der Uni Wien besetzt. Rund 15 Studenten und rund 80 Obdachlose kamen in der Früh der Aufforderung nach, das Audimax zu verlassen. Der Protest soll nun am Campus Wien fortgesetzt werden.
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