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MO | 13.02.2012
Natascha Kampusch (Bild: APA/EPA/Markus Leodolter)
CHRONIK
Entscheidung in Causa Kampusch erst 2010
Der Beschluss der Oberstaatsanwaltschaft über den möglichen Abschluss der Ermittlungen im Entführungsfall Natascha Kampusch wird erst Anfang Jänner fallen. Es geht dabei vor allem um einen möglichen Mitwisser.
Eventuell wird ein ehemals enger Freund des Entführers angeklagt.
Begünstigung zum Selbstmord?
"Es wird heuer keine Entscheidung mehr geben", sagte ein Sprecher des zuständigen Staatsanwalts Thomas Mühlbacher. Dieser hatte vor Weihnachten seinen Bericht an die Oberstaatsanwaltschaft nach Wien geschickt, die als letzte Instanz das weitere Vorgehen endgültig klären muss.

Die zentrale Figur der bisherigen Ermittlungen war Ernst H., ehemals enger Freund von Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil. Er wird in der Causa als Mitbeschuldigter geführt.

Die Oberstaatsanwaltschaft muss unter anderem entscheiden, ob das Verfahren gegen ihn eingestellt wird oder nicht. H. könnte unter Umständen wegen Mitwisserschaft oder Begünstigung zum Selbstmord belangt werden.
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