Alarmanlagen für Trafiken werden gefördert Als Konsequenz aus dem tödlichen Trafiküberfall vom vergangenen Montag wollen Stadt Wien und der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) jetzt den Einbau von Alarmanlagen in Trafiken fördern.
Wirksame Abschreckung Alarmanlagen gelten bei Experten als wirksame Abschreckung, weil Leuchten und Außensirenen noch vor Betreten eine Trafik wahrgenommen werden. Daher sollen in den nächsten Tagen alle rund 890 Wiener Trafiken angeschrieben werden.
Nur für neue Alarmanlagen Wer sich für einen Einbau interessiert, kann eine Förderung über den WWFF beantragen, so ein Sprecher von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ). 50 Prozent der Kosten oder maximal 1.000 Euro bekommen jene Trafikanten, die jetzt eine neue Alarmanlage installieren.
Rückwirkend gefördert wird nicht. Wer also schon eine Alarmanlage eingebaut hat, bekommt dafür keinen Kostenersatz mehr. Die Förderaktion soll in den nächsten ein bis zwei Monaten abgewickelt werden.
wien.ORF.at Bei dem Überfall am letzten Montag in der Vorgartenstraße in der Leopoldstadt hat ja ein Trafikant einen Räuber mit einem Revolver erschossen.
wien.ORF.at; 5.1.10 Es gibt zwar Empfehlungen zum richtigen Verhalten, aber die Vergangenheit zeigt, dass Geschäftsleute schon öfters geschossen haben.