Wiener sollen fünf Fragen beantworten Die Volksbefragung steht in dieser Woche im Mittelpunkt der Wiener Kommunalpolitik. Ab Donnerstag können Wienerinnen und Wiener ihre Meinung zu fünf Themen abgeben.
Kriitker sind gegen die Art der Fragestellung und die Form der Befragung.
Kritik an Fragestellung Für Aufregung sorgten im Vorfeld der Volksbefragung die Art der Fragestellung und auch die Form der Befragung. So werden an Bushaltestellen extra Briefkästen für die Fragezettel aufgestellt.
Das Marketingbudget für die Befragung ist groß. 3,7 Millionen Euro werden unter anderem für Inserate und andere Werbemittel ausgegeben. Das ist mehr als die Durchführung kostet.
Befragungszettel bereits in Haushalten Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hat als Ziel eine Wahlbeteiligung von 25 Prozent ausgegeben. Die Befragungszettel wurden an jeden Haushalt per Post geschickt - mit dabei eine Wahlkarte und ein bereits frankiertes Rückkuvert.
Damit das Kuvert abgeschickt werden kann, wurde mit der Post die Aufstellung zusätzlicher Briefkästen vereinbart. Ab Donnerstag kann auch in über 100 extra eingerichteten Wahllokalen gewählt werden.
Sieben Volksbefragungen in Wien In Wien wird zum siebenten Mal eine Volksbefragung durchgeführt. Die bisher letzte fand im Jahr 1991 statt. Unter dem damaligen Bürgermeister Helmut Zilk (SPÖ) wurde das Projekt einer gemeinsamen Weltausstellung mit Budapest von einer deutlichen Mehrheit abgelehnt.
Die erste Volksbefragung in Wien hatte es 1973 gegeben. Damals hatte die Mehrheit der Bevölkerung die Bebauung des Sternwarteparks in Währing abgelehnt. In der Folge trat Bürgermeister Felix Slavik (SPÖ) zurück.
Fünf Fragen: Pro & Kontra Von 11. bis 13. Februar werden die Wienerinnen und Wiener bei der Volksbefragung um ihre Meinung gebeten. wien.ORF.at hat für Sie alle Fragen mit Daten und Fakten inklusive einer Pro-kontra-Auflistung nochmals im Überblick.
wien.ORF.at; 2.2.10 Die Kritik an der Volksbefragung wird lauter. Politikwissenschaftler stört die "beeinflussende" Fragestellung, die Opposition sieht Steuergeld vernichtet. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) verteidigte die Volksbefragung.