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CHRONIK |
09.02.2010 |
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Drogensucht als Motiv für Raubserie
Die Polizei hat mit der Festnahme von zwei Verdächtigen eine Serie von 19 Raubüberfällen geklärt. Hintergrund der Taten dürfte die Drogensucht der Täter gewesen sein, ein Mann ist noch auf der Flucht.
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Raubüberfälle kurz nacheinander begangen. |
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Angestellte mit Klebeband gefesselt
Überfälle auf Juweliere, Tankstellen, Trafiken, Supermärkte und ein Postamt sollen auf das Konto des Räuberduos gehen. Die jüngsten Delikte liegen wenige Tage zurück: Am vergangenen Donnerstag sollen die Männer einen Juwelier in Margareten und kurz danach ein Postamt im Bezirk Wieden überfallen haben.
Bei dem Juwelier-Coup räumten die Täter den offen stehenden Tresor des Geschäftes in der Reinprechtsdorfer Straße aus und erbeuteten Bargeld sowie Schmuck. Die Angestellten wurden von den Männern mit Klebebändern gefesselt.
Knapp eine halbe Stunde später spazierten die mit einer Pistole bewaffneten in ein Postamt in der Wiedner Hauptstraße und entkamen zunächst mit der Beute.
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Mit Spielzeugpistolen gedroht
Die Ermittlungen der Polizei hatten unterdessen ergeben, dass sich die Verdächtigen in einem Wohnhaus in Pottenstein aufhielten. Noch am 5. Februar konnte ein 21-jähriger Ungar und die 23-jährige Serbin dort festgenommen werden. Dem mutmaßlichen Haupttäter gelang die Flucht.
Die 19 Raubüberfälle wurden jeweils von den zwei Männern verübt. Die Frau war dabei, sie kundschaftete aber meistens nur die Örtlichkeiten aus, so die Polizei.
Bei ihren Taten waren die Täter bewaffnet, teilweise mit Spielzeugpistolen. In zwei Fällen schlugen sie ihren Opfern mit der Waffe auf dem Kopf, zu schlimmeren Verletzungen der Betroffenen ist es nicht gekommen. Die Polizei geht von weiteren Delikten des Trios aus.
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