Holender für Abschaffung des Opernballs Noch-Staatsopern-Direktor Ioan Holender hat sich einmal mehr für eine Abschaffung des Opernballs ausgesprochen. In diesem Haus sollten keine Bälle stattfinden, so Holender.
"Unglück durch TV-Übertragung" Holender poltert auch in seinem Abschiedsjahr als Staatsoperndirektor: Die permanenten Gespräche um den Opernball seien unwichtig, so Holender. Das ganze Unglück des Opernballs komme zudem von der Fernsehübertragung, so Holender im Ö3-Interview.
Wenn man ihn frage, würde er sagen, dass in diesem Haus keine Bälle stattfinden sollten.
Soll der Opernball stattfinden?
Holender singt bei Eröffnung Nichts desto trotz wird Holender bei der Eröffnung selbst auftreten. 13 Solisten der Oper singen bei der Eröffnung Stücke aus 14 Opern, der 14. Sänger wird Holender selbst sein.
Auch sonst ist die Familie Holender bei diesem Ball stark vertreten: Sohn Liviu eröffnet den Ball als Debütant, Tochter Alina singt im Chor.
Blitzlichtgewitter bei Lohan Ein Grund für die Kritik Holenders am Opernball ist unter anderem die alljährliche Aufregung um den Ballgast von Richard Lugner. Heuer wird das US-Starlett Lindsay Lohan für Blitzlichtgewitter an seiner Seite sorgen.
Im vergangenen Jahr hatte die Organisation justament vor dem Eintreffen Lugners die Polizei abgezogen, wodurch der Auftritt von Lugner mit seinem damaligen Gast Nicollette Sheridan zu einem wahren Teufelsritt mutierte. Für die rund zehn Meter in die Oper hatten der Baumeister und die zwischenzeitlich panisch gewordene Sheridan aufgrund des Pressetrubels gute 20 Minuten gebraucht.