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DI | 14.02.2012
Protest Songcontest (Bild: Rabenhof)
MUSIK
Protestlieder gegen Krise und Rechtsextreme
Zum siebenten Mal findet am Freitag im Rabenhof das Finale des Protestsongcontests statt. In den Liedern werden unter anderem Umwelt, Wirtschaftskrise und Rechtsextremismus thematisiert.
Themen sind unter anderem Wirschaftskrise und Rechtsextremismus.
Zehn Interpreten singen im Finale
Die zehn besten Interpreten der Vorausscheidungen stellen sich am Freitag der sechsköpfigen Jury. Unter den Juroren sind FM4-und die Musiker Birgit Denk und Peter Hein.

Die Titel der diesjährigen Finalsongs geben schon klare Hinweise auf die kritischen Inhalte. So verarbeitet Karin Rabhansl in "Arbeitsamt" persönliche Erfahrungen. Dabei war sie mit Aussagen wie "Musiker sind asozial" konfrontiert.

Die Gruppe "Rotzpipn & Das Simmeringer Faustwatschenorchester" bringt eine "Würschtlpolka". Maria Stern singt den "Swarovski-Song". Die Band "Mad Town Dogs" besingen ein "Lokalverbot".
Erinnerung an Februarunruhen 1934
Der Protestsongcontest wurde 2004 erstmals veranstaltet. Der Liederwettbewerb soll an die Februarunruhen des Jahres 1934 erinnern. Bei den Einsendungen sind sowohl Eigenkompositionen als auch Coverversionen willkommen, der Text muss jedoch original vom Teilnehmer kommen.

Der Protestsongcontest 2010 wird von Dirk Stermann moderiert. Das Finale überträgt FM4 live.

Der Siegespreis ist ein Solokonzert im Rabenhof. Dieser Auftritt gilt gleichzeitig als Auftakt für den Protestsongcontest des folgenden Jahres.
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