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DI | 14.02.2012
Mitarbeiter im Opel-Werk Aspern (Bild: APA/HANS KLAUS TECHT)
WIRTSCHAFT
Keine Kündigungen bei Opel-Aspern
Die bekannt gewordene Kündigungswelle bei Opel betrifft Österreich nicht. Im Werk in Wien-Aspern wird es keine Kündigungen geben, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte.
1.850 Mitarbeiter im Werk
Am Standort Aspern, an dem aktuell rund 1.850 Mitarbeiter beschäftigt sind, werden seit 1982 Motoren und Getriebe für GM hergestellt. Seither wurden 18 Mio. Getriebe, 10,3 Mio. Motoren und 2,7 Mio. Vierventil-Zylinderköpfe hergestellt.

Alleine im Vorjahr wurden 965.000 Getriebe und rund 410.000 Motoren produziert. Aspern ist nach Konzernangaben das größte Motoren- und Getriebewerk von GM.

Von der Kündigungswelle ist Österreich nicht betroffen. Weder steht Österreich auf der Liste der Kündigungen im Produktionsbereich noch in der Auflistung für die Sektoren Vertrieb und Verwaltung.
3.900 Jobs in Deutschland weg.
Kündigungswelle in Deutschland
In Deutschland will Opel mehr als 3.900 Stellen streichen. Davon entfallen 1.799 auf Bochum, wo künftig exklusiv der neue Zafira gebaut werden sollen. In der Produktion in Rüsselsheim, wo exklusiv alle Insignia-Varianten gebaut werden, fallen 862 Stellen weg. In Eisenach entfallen 300 Stellen.

Im Motorenwerk Kaiserslautern sollen ebenfalls 300 Stellen gestrichen werden.
Staatshilfe aus Österreich ungewiss
Ganz bleibt Österreich aber von den wirtschaftlichen Turbulenzen der Opel-Mutter General Motors aber nicht unberührt. Der Konzern will staatliche Haftungen von den Ländern, in denen Opel über Produktionsstandorte verfügt.

Für wieviel der österreichische Steuerzahler haften soll, ist noch offen, noch wurde kein Antrag gestellt, teilte Opel mit. Die Staatshilfe soll sich nach dem Anteil des jeweiligen Landes am Gesamtkonzern richten, hieß es dazu.
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