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TOURISMUS |
19.02.2010 |
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Stephansplatz-Umbau stört Bustouristen
Die Wiener Tourismusbranche fürchtet negative Auswirkungen des Umbaus des Stephansplatzes auf den Bustourismus. Eine Bushaltestelle muss verlegt werden. Der derzeit diskutierte Ersatz in der Zedlitzgasse sei keine Lösung.
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Hoher Markt oder Albertina als Alternative zum Stephansplatz. |
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Haltestelle in zentraler Lage wichtig
"Natürlich wäre eine Ein- und Ausstiegsstelle am Stephansplatz ideal, doch auch andere Standorte wie der Hohe Markt oder die Albertina wären eine Alternative", sagte Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Die derzeit verhandelte Ersatzlösung in der Zedlitzgasse sei keine Dauerlösung.
Damit der für Wien so wichtige Bustourismus nicht an Attraktivität verliere, werde eine Haltestelle in zentraler Lage gefordert. Am idealsten wäre natürlich eine Ein- und Ausstiegsstelle am Stephansplatz, so Jank, aber auch Hoher Markt oder Albertina wären eine Alternative.
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Jede dritte Tour ab Stephansplatz
Laut Jank wurde die Haltestelle am Stephansplatz bisher von rund 230.000 Touristen jährlich benützt. Jede dritte geführte Wien-Tour startet vom Stephansplatz. Die Haltestelle sei wegen ihrer Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und zu den Geschäftsstraßen der Innenstadt sehr wichtig.
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Wien könnte aus Tourprogrammen verschwinden. |
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Bustouristen gehen nicht gerne weit
Eine Verlegung der Haltestelle an einen weniger attraktiven Standort würde eine massive Verschlechterung bedeuten. "Durch längere Gehwege bleibt weniger Zeit für Besichtigungen und Einkäufe", so Jank, die auch auf eine Umfrage unter Fremdenführern, Busunternehmern und Reiseleitern verwies.
Demnach rechnet ein Viertel der Befragten mit sinkendem Konsum in den Geschäften und Gastronomiebetrieben in der Innenstadt. Rund 40 Prozent befürchten, dass die Innenstadt aus den Touren gestrichen wird, 18 Prozent, dass Busgruppen überhaupt Wien in Zukunft meiden könnten.
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Wien aus dem Blickpunkt eines Touristen
Wer übrigens die Wiener Fremdenführer einmal selbst erleben möchte, kann dies am kommenden Sonntag beim Welttag der Fremdenführer tun. Zwischen 10.00 und 16.00 Uhr werden Gratistouren und Vorträge unter dem Motto "Fin de Siecle" angeboten - auch für Wienerinnen und Wiener.
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wien.ORF.at; 1.12.09
Der Stephansdom wird in den nächsten zwei Jahren umgebaut. Die Dombauhütte soll von der Nordseite unter die Erde verlegt werden.
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