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POLITIK |
21.02.2010 |
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Volksbefragung: Endergebnis ändert níchts
Das Endergebnis der Volksbefragung steht fest, es gibt keine inhaltlichen Änderungen. Mit einer Beteiligung von 35,9 Prozent belegt sie den zweiten Platz in der Rangliste der insgesamt sieben Volksbefragungen in Wien.
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Wiener lehnen nur City-Maut ab, allen anderen Fragen wurde zugestimmt. |
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Nein zur City-Maut
Die Wiener durften bei der ersten Volksbefragung seit 1991 zur Einführung einer City-Maut, dem 24-Stunden-Betrieb der U-Bahn am Wochenende, der Wiedereinführung der Hausmeister, einem flächendeckenden Ausbau der Ganztagsschulen und einem verpflichtenden Hundeführschein für Kampfhundehalter Stellung nehmen.
Unter Berücksichtigung aller Wahlkarten steht nun fest: Es gibt eine eindeutige Ablehnung der City-Maut, jedoch eine Zustimmung zu den vier anderen Fragen.
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Ergebnis im Detail (Quelle Stadt Wien)
- Sind Sie dafür, dass in Wien die Möglichkeit geschaffen wird, neue Hausbesorger/innen (mit modernem Berufsbild) einzustellen?
Ja: 84 Prozent (302.559)
Nein: 16 Prozent (58.295)
- Sind Sie für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien?
Ja: 77 Prozent (272.418)
Nein: 23 Prozent (83.386)
- Soll in Wien eine Citymaut eingeführt werden?
Ja: 23 Prozent (85.079)
Nein: 77 Prozent (277.285)
- Sind Sie dafür, dass die U-Bahn am Wochenende auch in der Nacht fährt?
Ja: 55 Prozent (199.968)
Nein: 45 Prozent (164.068)
- Sind Sie dafür, dass es in Wien für sogenannte "Kampfhunde" einen verpflichtenden Hundeführschein geben soll?
Ja: 89 Prozent (326.839)
Nein: 11 Prozent (38.476)
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Zweiterfolgreichste Volksbefragung
Ein Großteil der Briefkarten traf erst in den vergangenen Tagen bei den Wahlbehörden ein.
Genau 411.075 Wahlberechtigte nahmen endgültig an der Volksbefragung teil. Damit ist die Beteiligung von 26,04 Prozent am Dienstag bis heute auf 35,9 Prozent gestiegen.
Die heurige Volksbefragung war aber auch die erste, bei der ein Votum via Briefwahl möglich war.
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Reihung der Volksbefragungen (gerundet):
Mai 1991
Weltausstellung/Donaukraftwerk
43 Prozent
Februar 2010
Hundeführschein/City-Maut/Hausmeister/
U-Bahn/Ganztagsschule
36 Prozent
Mai 1973
Sternwartepark-Verbauung
33 Prozent
März 1980
Flötzersteig/Friedhöfe/
Dreiecksständer/Öffivorrang
27 Prozent
Dezember 1981
Steinhofgründe/Stadtsanierung
23 Prozent
November 1981
Konferenzzentrum/Stadterneuerung
16 Prozent
Februar 1990
Stadtteilweise Volksbefragungen
6 Prozent
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wien.ORF.at; 19.2.10
Eine Konsequenz hatte die Volksbefragung bereits: Schon ab 1. Juli wird in Wien der Hundeführschein für Besitzer bestimmter Hunderassen Pflicht sein, hohe Strafen drohen.
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wien.ORF.at
Alle fünf Fragen mit Daten und Fakten inklusive einer Pro- und Contra-Auflistung nochmals im Überblick.
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