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MO | 13.02.2012
Hund um Tierschutzhaus (Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
CHRONIK
Kampfhunde werden vermehrt abgegeben
Der neue "Kampfhunde-Führschein" zeigt noch vor seiner gesetzlichen Einführung im Juli Auswirkungen. Im Wiener Tierschutzhaus landen seit Tagen wesentlich mehr Hunde der betroffenen Rassen.
Anfeindungen als Problem
Rottweiler, Pitbullterrier oder Dogo Argentino: Hunderassen, die sich auf der Hundeführschein-Liste finden, haben es im Moment nicht leicht. Dabei sei der Führschein an sich nicht das Hauptproblem, erklärte Alexander Willer vom Wiener Tierschutzhaus gegenüber "Wien heute".

Vielmehr würden die Besitzer dieser Rassen nun von Nachbarn als "Kampfhundebesitzer" angefeindet. Viele wollen sich dem nicht aussetzen und bringen ihren Hund ins Tierschutzhaus, wie es von dort hieß.
Kommunikation zwischen Mensch und Hund muss funktionieren.
Imageverbesserung durch richtige Haltung
Den Hunde-Führschein kann man auch beim Wiener Tierschutzverein absolvieren. In der Theorie wird eine Auswahl aus 150 Fragen geprüft, in der Praxis kommt es darauf an, ob die Kommunikation zwischen Mensch und Hund funktioniert.

Im Zuge des Hunde-Führscheins soll aber auch das Image der sogenannten Kampfhunde verbessert werden, so Willer. Sie seien wie alle anderen Hunderassen, wenn man sie ordentlich sozialisiert und ohne Gewaltmaßnahmen trainiert.
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