Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Polizeiauto (Bild: ORF)
CHRONIK
Arzt ging bei Patienten einbrechen
Ein Arzt soll bei seinen Patienten eingebrochen haben, während diese stationär im Spital behandelt wurden. Sieben Mal soll der Mann zugeschlagen haben, wie die Staatsanwaltschaft einen Artikel der Zeitung "Heute" bestätigte.
Vom Sohn eines Opfers überwältigt.
Sohn überraschte den Mann
Der 38-Jährige soll bei seinen Taten immer nach dem gleichen Muster vorgegangen sein. Sobald er wusste, dass er von den Opfern nicht überrascht werden konnte, soll er die Wohnungen aufgebrochen und ausgeräumt haben.

Bei seinem letzten Coup in Neubau am Samstag wurde er allerdings überrascht und auf frischer Tat ertappt. Als er am frühen Nachmittag die Wohnung einer Spitalspatientin in der Zieglergasse betrat, tauchte laut "Heute" plötzlich deren Sohn auf.

Der Mann hielt den Mediziner bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Mediziner bereits entlassen
Für den Verdächtigen wurde laut Staatsanwaltschaft die U-Haft beantragt. Für wie viele Einbruchsfälle der Mediziner verantwortlich sein soll und ob er Komplizen hatte, sei noch Gegenstand von Ermittlungen, hieß es.

Nach Angabe des KAV-Sprechers Paul Vecsei wurde der Arzt von seinem Arbeitgeber, dem Wilhelminenspital, bereits entlassen.
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