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WIRTSCHAFT |
03.03.2010 |
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Streik bei Siemens-Software droht
Der Arbeitskonflikt bei der Siemens-Softwaresparte spitzt sich zu, es wurde eine Streikfreigabe beantragt. Die Mitarbeiter wollen damit gegen eine befürchtete Kündigungswelle aufgrund von Ausgliederungen protestieren.
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Kündigungen bisher weder dementiert noch bestätigt. |
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Keine Zukunftsmodelle
Für Konfliktstoff sorgt die Ausgliederung des IT- und Softwareentwicklungsbereichs SIS, "unbestätigten Informationen zu Folge werden einzelne Bereiche der SIS noch vor der Ausgliederung zerlegt", so der Betriebsratsvorsitzende SIS & CT, Ataollah Samadani.
Massive Kündigungen würden befürchtet, dies werde von den Verantwortlichen weder bestätigt noch dementiert. Bisher habe die Unternehmensleitung keine zukunfts- und arbeitsplatzsichernden Geschäftsmodelle vorlegen können.
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Urabstimmungen folgen
Möglicherweise würden die Verantwortlichen noch auf Anweisungen des Stammhauses in Deutschland warten, wie die 2.500 ausgegliederten Mitarbeiter nach der Ausgliederung beschäftigt werden sollen, hieß es vom Betriebsrat.
Daher will die Belegschaftsvertretung nun den Generalauftrag der Betriebsversammlung umsetzen. In einer Sondersitzung des Betriebsrates wurde beschlossen, bei der Gewerkschaft die Freigabe des Streiks zu beantragen. Ein entsprechendes Schreiben wurde bereits eingebracht.
Dazu werden in den nächsten Tagen an allen Wiener Standorten, sowie in Graz, Linz und Salzburg Urabstimmungen durchgeführt, kündigt Samadani an.
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wien.ORF.at; 3.12.09
Zuletzt nahmen 300 Mitarbeiter ein Handshake-Angebot an.
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