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KULTUR |
19.03.2010 |
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Theater an der Wien-Chef Geyer verlängert
Roland Geyer wird als Intendant des Theaters an der Wien bis 2016 verlängert. In seiner fünften Spielzeit wird es zwölf Premieren geben, darunter die Europäische Erstaufführung von "Il Postino".
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Roland Geyer bleibt Intendant des Opernhauses. |
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Barockoper und zeitgemäßes Musiktheater
Geyer bleibt seinem Bekenntnis zum Stagione-Betrieb und Vielfalt zwischen Mozart, Händel sowie dem 20. und 21. Jahrhundert treu. Er kündigte Jean Philippe Rameaus "Castor et Pollux" als "Beginn einer französischen Barockwelle, die sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird", an.
Von den zwölf Premieren sind allerdings nur fünf Eigenproduktionen auf der großen Bühne - neben Rameau noch "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss in der Inszenierung von Harry Kupfer, , Mozarts "La finta giardiniera", Brittens "The Rape of Lucretia" mit Angelika Kirchschlager in der Titelrolle und Händels "Rodelinda".
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Cecilia Bartoli in Händel |
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Domingo singt ab Dezember in Wien
Der Rest sind Kooperationen oder Koproduktionen. Händels "Semele" mit Cecilia Bartoli ist die erste Saison-Premiere am 15. September. Aus Paris kommen Kurt Weills "Die 7 Todsünden", aus Los Angeles "Il Postino".
In dieser Produktion singt Placido Domingo den Part des alten Pablo Neruda ab 9. Dezember in Wien.
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Bekanntheit des Opernhauses zugenommen
Die Auslastung liegt bei 93,4 Prozent. Besonders hoch ist die Anzahl der über Abos verkauften Tickets mit 17.300 Stück.
Laut einer Umfrage wissen bereits 75 Prozent der Wiener (und damit dreimal so viele wie 2006), dass im Theater an der Wien Oper gespielt wird, bis 2016 sollte sich da eine weitere Steigerung ausgehen. "In den ersten vier Saisonen ist es uns gelungen, in die Elite Europas vorzustoßen", sagte Geyer, "Wir werden dennoch versuchen, noch ein Schäuferl nachzulegen."
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wien.ORF.at; 24.3.09
Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky wird mit Webers "Freischütz" in dieser Saison im Theater an der Wien seine erste Opernregie liefern. Auf der Bühne wird dabei niemand Geringerer als Karl Markovics stehen.
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