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MENSCHEN |
19.03.2010 |
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Malerfürst Ernst Fuchs zum 80er geehrt
Der Künstler Ernst Fuchs hat das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien überreicht bekommen. Neben seiner riesigen Familie waren auch einige "phantastische" Weggefährten dabei.
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Für die Feierlichkeiten zu seinem 80. Geburtstag ist Fuchs aus Monte Carlo angereist. |
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Als Dankeschön der Heimat
"Als kleines Dankeschön der Heimat", wie Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) betonte. Doch es wäre nicht Ernst Fuchs, wenn nicht letztlich er selbst mit großer Geste den "kunstpäpstlichen Segen" über die versammelte Gästeschar erteilt hätte.
"Er zelebriert den Status des Künstlers wie kaum einer seiner Zeitgenossen", bemerkte schon Laudatorin Agnes Husslein-Arco.
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Fuchs zu seinen Nachkommen
"Es ist so schön, dass ihr gekommen seid, das ist ja bei dieser Familie gar nicht so leicht", meinte der 17-fache Vater, bei seinen Dankesworten durch die mit Nachkommen dicht gefüllten Reihen blickend. "Die Mendel'schen Gesetze haben mir ein Erbe auferlegt, das ich ungeheuer gerne verwalte."
Besonders bei den älteren Kindern sei es materiell "ungeheuer hart" gewesen, nun dürfe er sich schon in der dritten Generation über "wunderbare Begabungen" freuen. "Wir sind eben doch eine heilige Familie".
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Von Arik Brauer bis Frank Stronach
Neben Familienmitgliedern zählten auch langjährige Weggefährten und Freunde zu den Festgästen, darunter die "Phantasten" Arik Brauer und Anton Lehmden, aber auch der extra aus Kanada angereiste Frank Stronach.
Für ausgelassene Stimmung sorgte nicht zuletzt Kulturstadtrat Mailath mit einer Warnung angesichts der erst vor wenigen Tagen überreichten Fuchs-Ehrung des Landes Kärnten: "Die sind sehr geschwind damit, es wieder wegzunehmen, wenn Sie nicht brav sind. Den hier können Sie sicher behalten."
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"Magazin"
Gleichzeitig ist am Freitag eine große Ausstellung über sein Lebenswerk im Palais Palffy eröffnet worden. Werke aus 65 Schaffensjahren sind zu sehen.
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wien.ORF.at; 12.2.10
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