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MEDIZIN |
20.03.2010 |
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Kulturprogramm rund um Aids-Konferenz
Wien ist heuer von 18. bis 23. Juli Gastgeber für die internationale Aids-Konferenz. 25.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt werden erwartet. Rund um diesen großen Kongress gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm.
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Von Film über Tanz bis Design
Aids und HIV sollen in Wien zum Thema gemacht werden - und zwar über das Transportmittel Kultur.
Von den ganz kleinen bis zu den ganz großen Kulturinstitutionen und Initiativen wird es im Vorfeld der Welt-Aids-Konferenz die verschiedensten Annäherungen an das Thema Aids geben, wie Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) bei der Programmpräsentation betonte.
Die Veranstaltungen des Kulturprogramms spannen den Bogen von der bildenden Kunst über Film, Tanz, Musik, Design und Architektur bis zu einem Kinder- und Jugendschwerpunkt.
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"The Human Rights Project" im MQ
Die ersten Kulturveranstaltungen beginnen bereits kommendes Wochenende. Im Rahmen von SOHO in Ottakring gibt es beispielsweise ab Samstag Veranstaltungen zum Thema Aids.
Filmisch wird das Thema auch vom Votivkino, dem "Kino am Dach" der Hauptbücherei Wien und dem Filmfestival auf dem Rathausplatz aufgegriffen. Das ImPulsTanz-Festival wartet mit einem Stück der südafrikanischen Choreographin Robyn Orlin und deren City Theater & Dance Group auf.
Das MuseumsQuartier präsentiert u.a. die großformatige Panoramafotografie "The Human Rights Project" des österreichischen Fotokünstlers Lukas M. Müller, und Kindern bieten das Theaterhaus Dschungel und das ZOOM Kindermuseum entsprechende Programme.
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RSO bietet "Hommage a Klaus Nomi"
Ein musikalisches Highlight bietet das Radio-Symphonieorchester Wien (RSO), das gemeinsam mit ImPulsTanz am 24. Juli, dem Tag nach Abschluss von AIDS 2010, ins Odeon lädt.
Unter seinem zukünftigen Chefdirigenten Cornelius Meister führt es Olga Neuwirths "Hommage a Klaus Nomi" - erstmals für Orchester instrumentiert - auf.
Im zweiten Teil des Abends, dessen Reinerlös an mit HIV/AIDS lebende KünsterInnen geht, zeigen die Allround-Künstlerin Penny Arcade und der Tänzer und Choreograph Anthony Rizzi ein speziell für dieses Ereignis kreiertes Tanz- und Performance-Programm.
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Bis zu 2.000 Helfer werden gebraucht. |
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Kein Geld, aber Erfahrung sammeln
Zudem werden noch 1.500 bis 2.000 freiwillige Helfer für die Welt-Aids-Konferenz benötigt. Ähnlich wie schon bei der EURO sollen die Helfer bei der Organisation und Umsetzung der Konferenz helfen.
Geld gibt es dafür keines. Dafür können wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, meinen die Veranstalter.
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Alle zwei Jahre
Die Welt-Aids-Konferenz findet alle zwei Jahre statt. Sie ist eine Zusammenkunft von Wissenschaftern, Betroffenen, Selbsthilfegruppen und zunehmend auch Entscheidungsträgern aus der Politik.
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Wien als Brücke zwischen Ost und West
Wien wurde heuer bewußt als Gastgeberland gewählt, weil Wien eine zentrale Brücke zwischen Ost und West widerspiegelt, wie es vonseiten der Organisatoren hieß. Gerade in Osteuropa sowie in Zentralasien werden derzeit die größten Zuwachsraten an HIV-Positiven registriert.
Es gibt dort bereits über eineinhalb Millionen Betroffene. In Österreich schätzt man die Zahl der HIV-Positiven auf etwa 9.000.
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wien.ORF.at; 2.5.10
Zur Welt-Aids-Konferenz, die vom 18. bis 23. Juli in Wien stattfindet, wird auch Annie Lennox erwartet. Die ehemalige Eurythmics-Sängerin soll im Rahmen einer Menschenrechtskundgebung einen Liveauftritt absolvieren.
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