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SICHERHEIT |
06.05.2010 |
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Drogenszene soll den Karlsplatz verlassen
Die Drogenszene auf dem Karlsplatz soll endgültig zerschlagen werden. Neben dem Umbau der Karlsplatzpassage und der Verlagerung der Spritzenausgabe soll verstärkter Polizeieinsatz auch die Dealer vertreiben.
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Das Problem der Drogenszene auf dem Karlsplatz soll schon bald gelöst werden. |
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Im Visier: Dealer von Substitutionsmitteln
Das Ziel ist, das Angebot so weit auszudünnen, dass es sich für Süchtige nicht mehr lohnt, auf dem Karlsplatz vorbeizuschauen, um sich einzudecken. Das ist die Strategie des Chefs der Wiener Ermittlergruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, Wolfgang Preiszler.
Vor allem auf die Dealer illegaler Substitutionsmittel hat es die Polizei abgesehen. Die Grenzen dabei sind oft fließend, denn viele Kleindealer sind selbst süchtig. Dennoch werde es null Toleranz geben, hieß es vonseiten der Polizei.
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Fekter: "Das gehört bereinigt"
Erfahrene Karlsplatz-Beamte, die die Szene kennen, sollen durch neu hinzugezogene Beamte verstärkt werden.
Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) unterstützt das Projekt. "Das gehört bereinigt", sagte Fekter. Man sollte sich - besonders als Frau - nicht länger fürchten müssen, über den Karlsplatz zu gehen.
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Soziale Einrichtungen für Süchtige
Im Zuge der Umbauarbeiten der Passage soll der "Lebensmittelpunkt" der Szene weg vom Karlsplatz und hin zu sozialen Einrichtungen der Stadt Wien verlegt werden, wie dem Ganslwirt und dem neuen Tageszentrum TaBeNo.
Dort könnten die Süchtigen auch Drogensubstitutionen beziehungsweise Medikamente erhalten. "Es ist eigentlich gar nicht notwendig, dass sie das am Karlsplatz kaufen", so Preiszler.
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wien.ORF.at; 27.4.10
Ende April hatte Wiens Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) betont, dass es der Stadt in keiner Weise darum gehe, die Drogenkranken vom Karlsplatz zu vertreiben. Wegen der Großbaustellen könnten sie sich aber dort nicht mehr aufhalten.
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wien.ORF.at; 15.4.10
Anfang Juni wird mit der Renovierung der Karlsplatzpassge begonnen. Die geplante Kulturmeile soll in rund drei Jahren eröffnet werden.
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