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CHRONIK |
25.05.2010 |
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Evakuiertes Haus: Bewohner durften zurück
Nach der Evakuierung eines Gemeindebaus in der Leopoldstadt am Pfingstsonntag konnten die Mieter bereits am Montag wieder in ihre Wohnungen zurück. Überprüfungen ließen laut der Stadt auf keine Einsturzgefahr mehr schließen.
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Glasspione zeigten keine Veränderung
Nach der Evakuierung eines Gemeindebaus in der Engerthstraße konnte das Gebäude wieder für alle Bewohner freigegeben werden, teilte der Permanenzingenieur der Stadt mit.
Die Glasspione, die zur Beurteilung der Bewegungen des Hauses gesetzt wurden, zeigten keine Veränderungen. Auch im Nahbereich des Gebäudes wurden bei Kontrollmessungen keine Probleme festgestellt, teilte die Rathauskorrespondenz mit.
Auch der Kellerfußboden habe keine Veränderung gezeigt, die Standfestigkeit sei demnach gewährt. Die Fugen müssen nun "mittels Unterstellung gesichert werden, um herabfallende Putzteile zu verhindern", berichtete die Rathauskorrespondenz.
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Fernwärmeschacht laut Stadt "wiederaufgefüllt und gesichert". |
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Nicht alle Mieter freuen sich
Auch die Straße ist nicht mehr länger gesperrt. Der Fernwärmeschacht wurde mittlerweile wiederaufgefüllt und entsprechend gesichert, hieß es in der Aussendung der Stadt. Die Baufirma wurde bei den Sicherungsarbeiten von der Feuerwehr mit 16 Schläuchen unterstützt.
Doch nicht bei allen Mietern war die Freude groß: "Anstelle einzuziehen, räume ich wieder aus, denn ich traue dem Ganzen nicht, dass wir so schnell wieder einziehen dürfen", sagte Nicole Schwab, die vorübergehend wieder zu ihren Eltern ziehen will.
"Ich verstehe die Skepsis der Mieter, weil doch alles recht rasch gegangen ist. Aber wir können davon ausgehen, dass die Gutachten, die uns vorliegen, auch richtig sind", so der Permananzingenieur gegenüber mit "Wien heute". Das Haus werde "natürlich auch weiter beobachtet".
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Türen ließen sich nicht mehr schließen
Am Pfingstsonntag meldeten in den Mittagsstunden Parteien die Bildung von Rissen innerhalb kürzester Zeit in den Wohnungen.
Die Feuerwehr stieß bei der Erkundung auf Türen, die sich plötzlich nicht mehr vollständig schließen ließen, auf schwer zu öffnende Fenster, große Risse in der Mittelmauer und im Deckenbereich.
Außerdem waren laut Einsatzbericht Rieselgeräusche in einer Mauer zu hören. In Rücksprache mit Technikern wurde die Evakuierung angeordnet. Die Bewohner aller 96 Wohnungen mussten das Haus verlassen.
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wien.ORF.at; 23.5.10
Rund 100 Wohnungen in einem Gemeindebau in der Leopoldstadt mussten am Pfingstsonntag evakuiert werden. In dem Gebäude waren in den oberen Stockwerken Risse festgestellt worden.
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