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KULTUR |
25.05.2010 |
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Staatsoper trauert um Anneliese Rothenberger
Mit großem Bedauern haben die Wiener Staatsoper und die Salzburger Festspiele den Tod der deutschen Sopranistin Anneliese Rothenberger aufgenommen. In Wien war Rothenberger seit 1957 Ensemblemitglied.
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Sang die Musetta in "La Boheme" in Wien. |
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22 Partien in 365 Staatsopernvorstellungen
Die Staatsoper erinnerte sich in einer Aussendung an das Debüt von Rothenberger als Susanne in "Le nozze di Figaro" 1956 und an die insgesamt 22 verschiedenen Partien, die sie in 365 Vorstellungen zum Besten gab.
Unter anderem sang sie die Musetta in "La Boheme", die Marzelline in "Fidelio", die Adele in "Die Fledermaus", die Violetta in "La traviata" sowie Papagena und Pamina in "Die Zauberflöte".
"Die Salzburger Festspiele verdanken Anneliese Rothenberger Sternstunden, für die sie von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wurde", drückte Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler in einer Aussendung ihre Trauer um die Sängerin aus, die 1954 ihr Debüt in Salzburg gab. In Wien war Rothenberger seit 1957 Ensemblemitglied an der Staatsoper.
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Am Festspielhaus weht die schwarze Fahne
Die Kammersängerin sang in Salzburg den Telemachos in der Oper "Penelope" von Rolf Liebermann, die Agnes in der Uraufführung der deutschen Fassung von "Die Schule der Frauen", die Zdenka in "Arabella", die Sophie im "Rosenkavalier" und 1965 die Konstanze in Mozarts "Entführung aus dem Serail".
Für das Buch "Mein Mozart" schrieb sie eine persönliche Widmung: "Mozart war für mich der wichtigste Komponist meiner aktiven Bühnenlaufbahn."
Die schwarze Fahne, die am Dienstag am Festspielhaus in Salzburg weht, ist für Rabl-Stadler "ein winziges Zeichen für unsere Dankbarkeit".
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ORF.at
Anneliese Rothenberger, eine der bekanntesten deutschen Opernsängerinnen der Nachkriegszeit, ist tot. Die Sopranistin starb am Montag 83-jährig in der Schweiz.
Sie hatte als Mozart- und Richard-Strauss-Interpretin in den 50er und 60er Jahren Erfolge an den renommiertesten Opernhäusern der Welt gefeiert.
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