Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Studenten (Bild: Fotolia / Monkey Business)
BILDUNG
Physik-Weltmeisterschaft in Wien
Rund 300 Schüler in 24 Teams aus 30 Nationen stellen sich bis Freitag der Physik-Weltmeisterschaft Physics World Cup (IYPT). Der seit 23 Jahren ausgetragene Wettbewerb findet heuer in Wien statt.
Fünfköpfiges Team aus Graz und Linz vertritt Österreich.
Hartes Auswahlprozedere für Teilnehmer
Österreich wird durch ein fünfköpfiges Team aus Graz und Linz vertreten, erklärte dazu Dieter Winkler, Physik-Lehrer am Bischöflichen Gymnasium in Graz und Betreuer der heimischen Nachwuchswissenschafter, bei einer Pressekonferenz in Wien.

Die Schüler, die jeweils in nationalen Ausscheidungen ausgewählt wurden, mussten in den vergangenen Monaten 17 Themen und Fragen ausarbeiten, dazu theoretische Aufsätze schreiben und praktische Experimente vorbereiten.

Im Zuge des Wettkampfs müssen die Gruppen dann ihre Arbeiten präsentieren und sich auch Fragen oder Einwänden von Kollegen aus anderen Gruppen stellen.
"Wie schmilzt Draht durch einen Eiswürfel?"
Die Vorgangsweise sei möglichst nah an die tatsächlichen Abläufe in der Wissenschaft angelehnt, sagte dazu Brigitte Pagana-Hammer, Leiterin der IYPT 2010. Durch die Einbeziehung von praktischen Experimenten, die Teamarbeit und die Diskussionen unterscheide sich der Wettbewerb etwa von der Physik-Olympiade.

Die Aufgaben und Fragen für die IYPT werden häufig lebensnah ausgewählt und können durchaus Relevanz für das tägliche Leben haben.

"Wie verhält sich ein Ölfilm auf Wasser, dämpft oder verstärkt er Wellen?", "Wie schmilzt Draht durch einen Eiswürfel?", "Wie verhält sich eine Seifenblase, wenn man 20.000 Volt anlegt?", "Wie kann man aus einer kleinen Kanone ein Projektil mit Strom abfeuern?" - sind eine Auswahl der diesjährigen Herausforderungen.
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