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DI | 14.02.2012
Mobbing (Bild: Fotolia/Mikael Damkier)
SOZIALES
Mehr Beschwerden über Mobbing
Das Klima auf dem Arbeitsmarkt wird rauer. Die Wiener Arbeiterkammer hat im ersten Halbjahr um zehn Prozent mehr Klagen beim Arbeitsgericht geführt. Auch die Beschwerden über Mobbing sind gestiegen.
Neun Prozent der Beschäftigten in der EU geben an, gemobbt zu werden.
Ein Streit ist nicht gleich Mobbing
Glaubt man dem deutschen Gewerkschaftsbund, geben neun Prozent aller in der EU Beschäftigten an, gemobbt zu werden. Wobei zu beachten ist, was genau mit Mobbing gemeint ist. Oft wird schon ein Streit im Büro als Mobbing bezeichnet.

Laut Wolfgang Knopf von der Österreichischen Vereinigung für Supervision wird von Mobbing dann gesprochen, wenn es ein systematischer Vorgang ist, der über längere Zeit stattfindet, gezielt auf eine Person oder eine Gruppe gerichtet ist, und das Ziel verfolgt wird, die Person oder Gruppe in weitestem Sinne zu schädigen.
Arbeitgeber ist gefordert
Kommt es so weit, ist es aber meist schon zu spät. Daher ist der Arbeitgeber gefordert, präventiv zu wirken, und zum Beispiel sehr genau auf seine Mitarbeiter zu hören.

Klappt das nicht und kommt es zu ständigen Konflikten, kann etwa die Arbeiterkammer helfen. Sie vermittelt auch kostenlose Beratungssitzungen mit Experten.
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