Spatenstich für neue "Stadt des Kindes" Die ehemalige "Stadt des Kindes" in Wien-Penzing soll nun zur "Wohnoase für Familien" werden. Am Mittwoch fand der Spatenstich für 256 Wohnungen statt. Die Stadt wird das Projekt mit acht Millionen Euro subventionieren.
Teil der "Stadt des Kindes" wurde nach einem Gemeinderatsbeschluss abgerissen.
Teil der "Stadt des Kindes" wurde abgerissen Vor einem Jahr ist ein Teil der "Stadt des Kindes" nach einem Gemeinderatsbeschluss abgerissen worden. Drei der fünf Häuser sind verschwunden. Schwimmbad und Sporthalle sind erhalten geblieben.
Die verbliebenen Bauten des Architekten Anton Schweighofer werden nun saniert. Zugleich werden neue Elemente in das in den frühen 1970er Jahren entstandene einstige Kinder- und Jugendheim integriert.
So sollen in Penzing insgesamt 36 geförderte Mietwohnungen, 141 geförderte Eigentumswohnungen und 79 freifinanzierte Eigentumswohnungen entstehen.
So soll die neue "Stadt des Kindes" aussehen.
Blick auf den Eingang der "Stadt des Kindes" mit zwei neuen Wohnhäusern.
Fördermittel der Stadt machen acht Mio. aus Die Entwürfe stammen von den Architekten Walter Stelzhammer und Peter Weber. Stelzhammer war bereits Assistent bei Schweighofer, weshalb eine "gute Kombination aus Alt und Neu gewährleistet" werde, hieß es dazu aus dem Büro von Wohnbaustatdrat Michael Ludwig (SPÖ).
Die Baukosten belaufen sich laut der Stadt Wien auf 37 Millionen Euro. Die Stadt subventioniert das Projekt mit acht Millionen. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für Mitte 2012 geplant.
Als Bauträger fungieren die Arwag und Wiener Heim, bei denen sich Interessierte ab Oktober für Wohnungen anmelden können. Das Wohnservice Wien wird die Wohnungen laut dem Büro von Wohnbaustatdrat Ludwig"ab dem Frühjahr 2011 vergeben".
Einst Pflegekinder betreut Die "Stadt des Kindes" fungierte zwischen 1974 und 2002 als Kinder- und Jugendheim der Stadt. Dann wurde die Anlage im Zuge der Heimreform, nach der über die Stadt verteilt Wohngemeinschaften eingerichtet wurden, geschlossen.
Eine Schutzwürdigkeit sah das Bundesdenkmalamt trotz Protesten nicht gegeben.
wien.ORF.at; 14.9.09 Im Vorjahr hat die Stadt Wien das überarbeitete Konzept für die Stadt des Kindes in Wien-Penzing präsentiert. Ein Teil davon bleibt erhalten, rundherum entstehen Neubauten.