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DI | 14.02.2012
Symbolbild Drogen (Bild: ORF)
CHRONIK
Drogenszene am Karlsplatz nun mobil
Seit Anfang Juni soll der unendlichen Geschichte der Drogenproblematik am Karlsplatz mittels verstärkter Polizeikontrollen ein Ende gesetzt werden. Dealer und Junkies sind dort weniger geworden, die Szene ist nun mobil.
Sozialarbeiterin: Suchtkranke "müssen nun woanders konsumieren".
Szene "wurde aufgebrochen"
Im Zuge der Umbauarbeiten der Passage sollte der "Lebensmittelpunkt" der Szene weg vom Karlsplatz verlegt werden.

Durch die wesentlich höhere Präsenz der Polizei in Uniform und Zivil hielten sich zwar weniger Dealer und suchtkranke Personen in der U-Bahn-Passage auf, allerdings sei die Szene nun "aufgebrochen und muss woanders konsumieren", erklärte eine Sozialarbeiterin.

Grundsätzlich hätten Polizei und Stadt aber erreicht was sie wollten, meint Herbert Stübler von der Abteilung für Kriminalitäts-Bekämpfung: "Man schaut dass die Szene stetig in Bewegung bleibt und dass nachhaltig keinerlei neue Szenen mehr entstehen", was jetzt der Fall sei.
"Karlsplatz kein Wohnzimmer" für Dealer
Ziel ist laut Stübler, dass "im öffentlichen Bereich keiner mehr glaubt, dass der Karlsplatz ein Wohnzimmer für die Suchtmittelverkäufer und deren Abnehmer ist".

Nach Angaben des Wiener Drogen-Koordinators nimmt die "in Bewegung versetzte" Drogen-Szene die Angebote in den Betreuungs-Einrichtungen der Stadt "mehr denn je in Anspruch".
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