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CHRONIK |
29.07.2010 |
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Wiener Tel Aviv Beach eröffnet
Der Tel Aviv Beach auf dem Donaukanal hat am Sonntag seine Pforten geöffnet. Trotz 300.000 Euro Mehrkosten gibt sich die Besitzerin Haya Molcho optimistisch und plant bereits ein Winterprogramm beim Sandstrand.
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Verspätetes Sonnenbaden am Donaukanal
"Es war ein harter Kampf", lautete das Resümee von "Neni"-Chefin und "Tel Aviv Beach"-Besitzerin Haya Molcho. Denn nach monatelangen Verzögerungen wurde der "Tel Aviv Beach" auf dem Donaukanal nun doch eröffnet.
Insgesamt 700.000 Euro ließ sich Molcho das Projekt kosten. Das sind um 300.000 Euro mehr als ursprünglich geplant. Denn eine Anrainerin hatte befürchtet, dass das geplante Strandlokal zu Lärm- und Geruchsbelästigungen führen könnte.
Daraufhin habe sie teure Musik- und Belüftungsanlagen angeschafft, erzählte die israelische Gastronomin, sodass nun bis zu 800 Menschen bei "eklektischer" internationaler Küche und ebenso internationaler Musik, dem urbanen Sonnenbaden frönen können.
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Kein Geburtstagsgeschenk
Ursprünglich hätte der von Grund auf erneuerte Tel Aviv Beach, der im vergangenen Jahr anlässlich des 100. Geburtstages der Metropole von der israelischen Botschaft ins Leben gerufen worden war, bereits im Frühjahr Gäste an den Donaukanal locken sollen.
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Kellner zeigen Fuß
Herzstück der, nur zum Teil wetterfesten, zweistöckigen Chill-out-Zone ist eine etwa 600 Quadratmeter große ebenerdige Terrasse, die von einer 26 Meter langen Bar, Sitzlogen, die mitunter im Bauhausstil gehalten sind und einer großen Küche ergänzt wird.
Alles sei betont schlicht, in cremeweißen und Sandtönen gehalten, so Molcho. Auch darf es nicht überraschen, dass die Kellner barfuß durch den Sand stapfend servieren werden. Den Sand können sich die Gäste an eigens aufgestellten Duschen abwaschen.
Ein offizielles Saisonende gibt es nicht, denn Molcho will ihren Gästen "bis zum letzten Sonnenstrahl" Sommergefühle bieten.
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Zuerst Geldverdienen, dann Winterprogramm. |
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Winterpläne: Eislaufplatz
Die "wahnsinnig vielen" behördlichen Auflagen seien nun erfüllt, versicherte die Betreiberin.
Für die kalte Jahreszeit hat sie ebenfalls bereits konkrete Pläne: Vorgesehen ist der Ausschank von Punsch und die Verköstigung mit Eintöpfen. Auch ein riesiger Weihnachtsbaum nach amerikanischem Vorbild und - falls behördlich möglich - eine Eislauffläche sollen den "Tel Aviv Beach" dann in eine Winterlandschaft verwandeln.
"Vorher müssen wir erst einmal Geld verdienen", erklärte Molcho.
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Keine Verzögerungen mehr
Nach den Verzögerungen der Eröffnung des "Tel Aviv Beach" konnten die Bauarbeiten nun abgeschlossen werden. Das Lokalprojekt soll ganzjährig bespielt werden.
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