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KUNST |
29.07.2010 |
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Opernball-Überwachung als Rundpanorama
Die Überwachungsfotos des Schweizer Fotografen Jules Spinatsch vom Opernball sind derzeit als Kunstprojekt auf dem Karlsplatz zu sehen. Mithilfe von 17.352 Aufnahmen wurde das 32 Meter lange Rundpanorama erstellt.
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Ball wurde "dokumentiert"
Zwischen 20.32 Uhr - ab dem Einlass zum Opernball - und 5.10 Uhr drehten sich Spinatschs geheime Kameras zweimal um ihre eigene Achse und produzierten mit jedem Bild eine in sich geschlossene Kurzgeschichte.
Auf dem Rundpanorama lässt sich der gesamte Ablauf des Balls verfolgen: Wie sich die Oper füllt, wie sie während der Eröffnungszeremonie in blaues, rosa und pfirsichfarbenes Licht getaucht ist, bis zu dem Punkt in der Früh, als sich schließlich das Tanzparkett wieder leert.
"Als Rundpanorama im öffentlichen Raum ausgestellt, wird die Wiener Gesellschaft einer demokratischen Kontrolle, gleich einer visuellen Volksbefragung, unterworfen", zeigt sich Spinatsch von der satirischen Schärfe seines Konzepts überzeugt.
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Werke im MOMA ausgestellt
Der 1964 im Schweizer Davos geborene Künstler Jules Spinatsch gehört zu den erfolgreichsten Fotoschaffenden seiner Generation. Nach dem Studium am International Center of Photography in New York, wurde er mit seinen Langzeitprojekten "Temporary Discomfort" und "Snow Management" bekannt.´
Seine Werke waren schon im Museum of Modern Art New York (MOMA), in der Tate Modern London, dem SFMOMA San Francisco, dem Kunsthaus Zürich sowie dem Haus der Kunst München zu sehen.
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Die Installation wird bis zum 31. Oktober 2010 im Resselpark gezeigt.
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