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MO | 13.02.2012
Wohnhaus (Bild: ORF)
CHRONIK
Madenbefall: Freundin aus Haft entlassen
Der bettlägerige Wiener Pensionist, der von Maden befallen war, ist wahrscheinlich an einem Herzinfarkt gestorben. Die Lebensgefährtin wurde unterdessen enthaftet.
Gutachten noch nicht fertig
Nach der Obduktion dürfte feststehen, dass der 61-Jährige an einem Herzinfarkt gestorben ist. Das medizinische Gutachten sei jedoch noch nicht ganz fertig, wie es von der Staatsanwaltschaft hieß.

Da der Befall der Maden nicht die Ursache für den Tod des 61-Jährigen ist, wurde seine 34-jährige Lebensgefährtin wieder enthaftet. Ihr droht jedoch ein Verfahren wegen Vernachlässigung einer wehrlosen Person, hieß es.
Freundin alarmierte Rettung, kurz danach starb der Mann.
Wohnung verdreckt
Am Dienstagnachmittag war der Pensionist in einem Gemeindebau in Wien-Brigittenau von der Rettung entdeckt worden. Der Mann war am lebendigen Leib von Fliegenmaden zerfressen worden.

Kurz nach Eintreffen der Rettung verstarb der 61-Jährige. In der völlig verdreckten Wohnung lag er im Bett, sein Rücken war von den Tieren übersät.

Seine Freundin hatte bis zum Schluss neben ihm in dem von Maden befallenen Bett geschlafen. Sie dürfte mit der Pflegesituation völlig überfordert gewesen sein.
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