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POLITIK |
30.07.2010 |
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Werberat empfiehlt Hirter Sujet-Wechsel
Der österreichische Werberat hat die Werbekampagne der Hirter-Brauerei nicht verurteilt, aber zu einem Sujet-Wechsel geraten. Die Wiener SPÖ-Frauen hatten wegen der Plakate Initiativen gegen sexistische Werbung gestartet.
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Das Plakat wurde als "inadäquat" bewertet. |
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Keine Verurteilung der Kampagne
Auf dem Plakat der "Hirter Fasstypen" bedecken drei Frauen ihren nackten Oberkörper nur spärlich mit der einen Hand, während sie in der anderen ein Bier halten.
Der Werberat bemängelte am Freitag daran, "dass sich das Werbemittel bewusst spärlich bekleideter, ihre Nacktheit lediglich mittels ihrer Arme bedeckender, Frauen bedient, ohne dass ein unmittelbarer oder mittelbarer Zusammenhang zwischen der beworbenen Ware und den Körpern der Protagonistinnen erkennbar wäre".
In Formen der kommerziellen Kommunikation bezeichnete der Werberat das als "inadäquat". Eine Verurteilung gab es aber nicht, unter anderem weil die Kampagne als nicht jugendgefährdend eingestuft wurde.
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Frauenberger für neues Gesetz
Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) begrüßte die Entscheidung des Werberates. Auch der Werberat habe erkannt, dass es beim kritisierten Sujet keinerlei Zusammenhang zwischen beworbener Ware und nackten Frauenkörpern gebe, so Frauenberger.
Gleichzeitig forderte sie ein neues Gesetz zum Verbot sexistischer Werbung. "Ein Gesetz brächte mehr Klarheit als es die Selbstkontrolle der Werbewirtschaft vermag", so Frauenberger am Freitag in einer Aussendung.
Die aktuelle Bierwerbung sei nur ein Beispiel unter vielen: "Wir brauchen ein wirksames Instrument zur Eindämmung diskriminierender Darstellung von Frauen und Männern in der Werbung."
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wien.ORF.at; 28.7.10
Eine Werbekampagne der Brauerei Hirter hat bei Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) das Fass zum Überlaufen gebracht: Sie sagt Sexismus in der Werbung den Kampf an. Protest-Musterbriefe werden angeboten.
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