Wien ORF.at
wetter.ORF.at
DI | 14.02.2012
Polizeiautos vor dem Tatort in der Weihburggasse (Bild: APA/Georg Hochmuth)
CHRONIK
Mordverdächtiger gesteht im ersten Verhör
Der 70-jährige, der am 22. Juli in der Wiener Innenstadt einen Mann erschossen und zwei Männer verletzt haben soll, ist erstmals von der Polizei einvernommen worden. Er hat die Tat gestanden, aber kein Motiv genannt.
Die Ergebnisse der Befragung gehen an die Staatsanwaltschaft.
Einvernahme war nur kurz möglich
Der gebürtige Perser hatte sich wenige Stunden nach der Tat der Polizei gestellt und unmittelbar nach seiner Festnahme einen Herzinfarkt erlitten. Eine frühere Einvernahme war wegen seines Gesundheitszustands nicht möglich.

Auch am Samstag dauerte das Verhör nur kurz, die Ergebnisse der Befragung werden von der Polizei an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Ein Todesopfer, zwei Verletzte
In dem Büro in der Weihburggasse in der Wiener Innenstadt waren ein 75-Jähriger erschossen und zwei weitere Männer im Alter von 57 und 66 Jahren durch Schüsse verletzt worden.

Der 57-Jährige sagte der Polizei, dass er Rache als Motiv vermute. Der mutmaßliche Täter war erst im Jänner bedingt aus der Strafhaft entlassen worden.

Er war verurteilt worden, weil er 2005 sein Haus in Niederösterreich hatte sprengen lassen. In diesem Zusammenhang könnte auch die Tat in der Weihburggasse zu sehen sein.
Ganz Österreich
Wien News
 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News