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MI | 11.04.2012
Roboter-Butler "James" (Bild: APA/Herbert Neubauer)
WISSENSCHAFT
Robo-Butler "James" soll im Haushalt helfen
Nach drei Jahren Entwicklungszeit hat der Roboter-Butler "James" - eine Entwicklung der Technischen Universität (TU) Wien - gelernt, kleine Botendienste zu erledigen. "James" soll das Leben im Haushalt leichter machen.
Roboter-Butler "James" (Bild: APA/Herbert Neubauer)
Roboter soll im Haushalt helfen, Greifarme fehlen allerdings.
Maschine sucht gewünschte Plätze auf
Tatsächlich kann man den etwa sesselgroßen Roboter mittlerweile durch eine Wohnung zu vorher eingespeicherten, gewünschten Plätzen schicken. Er erkennt auch Gegenstände, deshalb kann man ihn beispielsweise mit der Suche nach irgendwelchen Dingen des täglichen Gebrauchs beauftragen. Kleine Botendienste sind so bereits möglich.

Hat James das Gewünschte gefunden, etwa Medikamente, braucht er allerdings Hilfe, um es zu seinem User zu bringen. Als Basisgerät verfügt der Haushaltsroboter über keine Greifarme.

Nach der Erfüllung seiner Aufgabe zieht sich James auf Wunsch an einen bestimmten Ort zurück und wird erst wieder aktiv, wenn man ihn ruft. Das funktioniert auch aus der Ferne mittels Smartphone oder auch iPad.

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"James" Teil eines EU-Projektes
Verstellte Möbel oder auch Hindernisse sind für den Roboter kein Problem. James nimmt die Informationen über bestimmte Orte mittels Stereokamerasystem und Lasersensoren auf.

Die Lasersensoren knapp über dem Boden geben die Distanz zu Wänden an, während mit Hilfe der Stereokameras der Boden und darauf liegende Gegenstände erkannt werden. So ist sichergestellt, dass der Roboter um die schlafende Katze herumfährt, keine Treppen hinunterstürzt und auch auf Tische blicken kann.

Am Ziel des im Rahmen des EU-Projektes "robots@home" entwickelten Systems hat sich nichts geändert. James ist ein Basisgerät, das sich im Haushalt nützlich machen soll.
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