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MO | 13.02.2012
Echse (Bild: ORF)
CHRONIK
Rund 1.500 Reptilien in Wiener Haushalten
Seit der vermeintlichen Flucht der Boa Constrictor "Amanda" in Graz ist das Halten von Reptilien und Wildtieren in Haushalten wieder stark thematisiert worden. In Wiener Haushalten gibt es laut Schätzungen 1.500 Reptilien.
Besitzerinnen exotischer Haustiere sind laut Studie weniger offen.
Nur 500 exotische Tiere legal gemeldet
Rund 500 exotische Tiere sind legal gemeldet. Experten gehen aber von einer viel höheren Dunkelziffer aus, bedingt durch Tierschmuggel und Internetkäufe.

In einer Studie der Universität Wien sind im Vorjahr der Besitz exotischer Tiere und die Persönlichkeit der Eigentümer verglichen worden. In der Studie mit 250 Testpersonen erwiesen sich etwa weibliche Besitzer exotischer Haustiere im Vergleich zu Besitzerinnen klassischer Haustiere als weniger offen.

Ein Tierhändler meint dagegen, dass die Käufer exotischer Tiere in vergangenen Jahren eher auf die Biker-Szene beschränkt war - jetzt würden die Kunden aus jeder gesellschaftlichen Sparte und jeder Berufsgruppe kommen.
Immer mehr Tiere im Haus des Meeres
Immer mehr exotische Tiere landen in der Pflegestation im Haus des Meeres. Rund 100 Echsen, Spinnen und Giftschlangen aus Privatbesitz wurden schon aufgenommen.

In Wien verboten ist die Haltung von Giftschlangen, Riesenschlangen und Krokodilen, so steht es im Wiener Tierhaltegesetz.
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