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CHRONIK |
02.09.2010 |
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Slowakin fälschlich als Mordopfer abgebildet
Wegen eines falschen Bildes werden einige österreichische Zeitungen geklagt. Eine Slowakin war fälschlich als ermordete Prostituierte abgebildet worden, die Zeitungen hatten das Foto offenbar aus dem Onlinenetzwerk Facebook.
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Die Slowakin kam erst kürzlich aus dem Urlaub zurück. |
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Namensgleichheit bei Onlinenetzwerk
Nach dem Mord an einer Prostituierten in Rudolfsheim-Fünfhaus hatten offenbar mehrere Medien im Onlinenetzwerk Facebook recherchiert und waren dabei auf die namensgleiche Slowakin gestoßen.
Deren Profilbild wurde im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Mordfall als Abbildung des Opfers gedruckt. Die Frau kam erst kürzlich aus einem Urlaub zurück und war laut Medienberichten wegen der Bezeichnungen als "Mordopfer" und "Prostituierte" schockiert.
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Betroffene Zeitungen bereits verständigt
Jetzt sind rechtliche Schritte gegen die betroffenen Zeitungen geplant. "Alle Medien, die das Bild gedruckt haben, sind verständigt", meinte die Anwältin der Slowakin.
Die Rechtslage sei klar, betonte die Anwältin. Die Rechtsvorschrift kenne in solchen Fällen "Unterlassung, Beseitigung, Gegendarstellung und Schadenersatz".
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wien.ORF.at; 31.8.10
Der Verdächtige im Fall der ermordeten Prostituierten in Rudolfsheim-Fünfhaus ist am Mittwochvormittag wegen Verdunkelungsgefahr in U-Haft genommen worden. Bei den Einvernahmen hat er bisher geschwiegen.
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