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KULTUR |
02.09.2010 |
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Politik im Schauspielhaus im Mittelpunkt
Acht Eigenproduktionen präsentiert das Wiener Schauspielhaus in der neuen Saison ab 1. Oktober. Im Mittelpunkt soll die Frage "Wie hältst Du's mit der Politik?" stehen. Eine zehnteilige Serie wird Bruno Kreisky gewidmet.
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Drei Uraufführungen sind in der neuen Saison zu sehen. |
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Zehnteilige Serie über Bruno Kreisky
Zum 100. Geburtstag von Bruno Kreisky am 22. Jänner 2011 wird dem 1990 verstorbenen ehemaligen Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzenden die traditionelle zehnteilige Serie im Schauspielhaus gewidmet. Kreisky wird von Ensemble-Neuzugang Johannes Zeiler gespielt.
Der Titel der zehnteiligen Serie lautet "Kreisky - wer sonst?". Das war der SPÖ-Slogan im Nationalratswahlkampf 1975. Acht verschiedene Regisseure inszenieren, gestartet wird am 31. Dezember.
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Wirtschaftsgroteske zum Auftakt. |
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Vierte Saison von Intendant Andreas Beck
Eröffnet wird die Saison am 1. Oktober mit der Wirtschaftsgroteske "Die Überflüssigen" von Philipp Löhle. Intendant Andreas Beck geht in seine vierte Saison und hat erstmals kein Schlagwort als Motto: "Wir haben uns heuer die Gretchenfrage gestellt: Wie hältst Du's mit der Politik?" Im Schauspielhaus gibt es in der neuen Saison drei Ur- und fünf Erstaufführungen.
Unter anderem wird Franzobel eine Revue schreiben. Darin beschreibt er den Neubau der Volksbank-Zentrale unweit des Schauspielhauses und die Geschichte des Standorts. An der Adresse wohnte früher Bertha Pappenheim, die als Freud-Patientin "Anna O." in die Geschichte der Psychoanalyse einging.
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Intendant Andreas Beck bleibt weitere vier Jahre. |
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21.000 Besucher im Vorjahr
Das Budget des Schauspielhauses beträgt 2,4 Millionen Euro. In der Vorsaison erreichte man mit Eigenproduktionen an die 21.000 Besucher und eine Auslastung von rund 72 Prozent. "Ich bin mit den Zahlen zufrieden, auch wenn nach oben noch ein bisschen Luft ist", meinte Andreas Beck.
Seinen Vertrag hat er um vier weitere Jahre verlängert hat: "Ich glaube an dieses Projekt, das wir miteinander begonnen haben. Es ist ein klasse Team."
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Das Stück "Grillenparz" wird im April 2011 uraufgeführt. |
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Neuer Hausautor Thomas Arzt
Thomas Arzt ist in der Saison 2010/11 Hausautor. Der 1983 in Schlierbach (Oberösterreich) geborene Autor hatte 2008 im Rahmen des Autorenprojektes "stück/für/stück" das erste "Hans-Gratzer-Stipendium" für die Fertigstellung des Stückes "Grillenparz" erhalten.
Nun ist es fertig und wird am 14. April 2011 von Nora Schlocker uraufgeführt. Arzt sei ein Paradebeispiel für "fördern, vermitteln, internationalisieren" und damit "ganz auf der Linie von (SPÖ-Kultur-)Ministerin Schmied", meinte Intendant Andreas Beck.
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wien.ORF.at; 24.1.10
Das Wiener Schauspielhaus erhält ab heuer um 350.000 Euro pro Jahr mehr an Subvention von der Stadt Wien. Damit soll auch die Arbeit von Leiter Andreas Beck honoriert werden.
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