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MO | 13.02.2012
Küken (Bild: Fotolia/Paul Wander)
CHRONIK
Küken-Performance sorgte für Aufregung
Eine geplante Performance hat bei Tierschützern für Aufregung gesorgt: Eine Galerie kündigte an, ein Glasbecken mit 10.000 Küken zu füllen und einen Künstler hineinfallen zu lassen. Nun spricht die Galerie von einer "Fake-Aktion".
Protest gegen Massentierhaltung.
Galerie: "Sind keine Unmenschen"
Ein Künstler wolle in der Auslagenfront der Galerie in der Schleifmühlgasse rund 10.000 männliche Küken in eine Glasbox füllen, "dazu solle ein Sprungbrett auf der Galerie des Ausstellungsraumes andeuten, in diesen Behälter zu diesen flauschig weichen Kücken hinein springen zu können", hieß es in einem Text, der auf der Website der Galerie zu finden ist.

Dabei handle es sich aber lediglich "um eine Fake-Aktion", wie es nach Medienberichten nun von der Galerie hieß. "Wir sind ja keine Unmenschen."

Stattdessen werde es sich bei der Installation um einen leeren Raum handeln, in dem "Hühnergepiepse" zu hören sei. Sowohl die überzogene Aussendung im Vorfeld der Aktion als auch die Installation selbst solle auf die Tatsache hinweisen, dass zahlreiche männliche Küken in Massenhaltung nach dem Schlüpfen getötet werden.
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