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MO | 13.02.2012
Christine Marek (Bild: ORF)
WIEN-WAHL 2010
Marek lehnt Gesamtschule in Wien ab
Mit einem Programmkongress hat die Wiener ÖVP ihren Intensivwahlkampf begonnen. Spitzenkandidatin Christine Marek erteilte der Gesamtschule eine Absage und forderte eine einheitliche Stadtwache.
Das Gymnasium muss für Marek in der Langform erhalten bleiben.
Gegen "undifferenzierte Gesamtschule"
Fast die gesamte Ministerriege der ÖVP war zur Unterstützung von Spitzenkandidatin Christine Marek zur Programmpräsentation ins Raiffeisenhaus gekommen.

Marek sprach sich dabei gegen das von der SPÖ forcierte Schulmodell aus: "Ein ganz klares Nein zu einer undifferenzierten Gesamtschule in Wien". Das Gymnasium in der Langform müsse erhalten bleiben.

Die Wiener ÖVP-Chefin rechtfertigte auch die Kampagne mit der Werbung für ein rot-schwarze Koalition nach der Wahl: "Wir stehen nicht für den Herrn Bürgermeister bereit", proklamierte Marek: "Wir stehen bereit, um Verantwortung zu tragen."
Fekter: Mehr an Sicherheit notwendig
Beim Thema Sicherheit wurde Marek von Innenministerin Maria Fekter unterstützt. Die Sicherheit ist laut Marek "die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Dennoch inszeniert die SPÖ mit ihren kompetenzlosen Kapperltruppen eine sicherheitspolitische Schmierenkomödie". Eine einheitliche Stadtwache sei gefragt.

"Ich habe keinen Ansprechpartner in Wien - es gibt ja keinen Sicherheitsstadtrat", beklagte Innenministerin Maria Fekter. "Ein Mehr an Sicherheit ist in Wien nicht nur möglich, sondern notwendig", sei aber die Devise. Für die Integration der bereits Ansässigen sei die Stadt zuständig, nicht sie.
Investitionen in Forschung gefordert
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl kritisierte die Aufstellung der Bundeshauptstadt bei Forschung und Entwicklung: "Da reicht es nicht, sich auf den in Wahrheit längst verblichenen Lorbeeren auszuruhen."

Für Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner fehlt der Stadt Wien ein Standortprogramm, eine Milliarde Euro versickere in der Verwaltung. Andere Bundesländer seie stärker exportorientiert.

Außenminister Michael Spindelegger berichtete von Aufbruchstimmungen in fernen Ländern, die er in Wien teils vermisse: "Daher fordere ich auf, dass Wien einen neuen Impuls setzt."
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