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CHRONIK |
04.09.2010 |
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Opferkommission entscheidet über Anzeigen
Heute tagt wieder die Opferschutzanwaltschaft unter der Leitung von Waltraud Klasnic. Dabei wird über mögliche weitere Anzeigen entschieden. Bisher haben sich über 400 Betroffene gemeldet.
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Ermittlungen wegen Verdacht bei Schulbrüdern in Wien-Strebersdorf. |
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Staatsanwaltschaft untersucht Vorwürfe
Die Opferschutzanwaltschaft ist von Kardinal Christoph Schönborn eingesetzt worden, mit der Leitung wurde die frühere steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic betraut.
Vor dem Sommer hatte die Operschutzanwaltschaft umfangreiche Unterlagen an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Diese Unterlagen waren von Personen gekommen, die sich an die Kommission gewandt hatten.
Die Staatsanwaltschaft hat in den letzten Wochen Sachverhaltsdarstellungen geprüft, die auch Vorwürfe gegen die Schulbrüder in Wien-Strebersdorf betreffen. Zu 20 angeblichen Opfern gibt es von den Staatsanwälten Kontakt.
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Schulbrüder rechnen nicht mit Verfahren
Die Behörde prüft nun die Vorwürfe und ob eine etwaige Verjährung vorliegt. Von einer Anklage gegen Vertreter des Ordens sei man aber noch entfernt, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien.
Bei Bekanntwerden der Vorwürfe wurde ein Schulbruder, der in der Sachverhaltsdarstellung als Beschuldigter geführt wird, vom Dienst freigestellt.
Der Anwalt der Schulbrüder rechnet mit der Einstellung des Verfahrens: "Es gibt keine handfesten Anschuldigungen".
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wien.ORF.at; 8.7.10
Nach der ersten Anzeige der Opferschutzanwaltschaft überlegt der römisch-katholische Orden der Schulbrüder in Strebersdorf, eine Kreditschädigungs- und Unterlassungsklage einzubringen.
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