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DI | 14.02.2012
Weinlese (Bild: ORF)
CHRONIK
Wiener Winzern droht schlechter Jahrgang
Der Wiener Wein leidet unter dem verfrühten Herbstwetter. Da das Jahr 2010 unter dem Zeichen von zu viel Regen und zu wenig Sonne stand, droht den Wiener Winzern ein quantitativ schlechter Jahrgang.
2010 gibt es weniger Trauben und damit weniger Wein.
Sonne und kühle Nächte fördern Qualität
Das Jahr hat für die Weinhauer schon schlecht angefangen: Durch das nasskalte Wetter haben die Stöcke erst verzögert geblüht, der Fruchtansatz bei den Trieben war dann geringer als sonst.

Laut Herbert Schilling vom Wiener Landesweinbauverband gibt es in diesem Jahr weniger Trauben und damit auch weniger Wein. Damit wird aber auf eine höhere Qualität gehofft, weil sich die Inhaltsstoffe auf weniger Beeren aufteilen.

Wegen der Qualität hofft man nun noch auf eine Trendwende beim Wetter. Bis zum Beginn der Lese Anfang Oktober hoffen die Winzer auf Sonne und kühle Nächte, diese sollen das Aroma des Weins fördern.
Etwa eine Million Liter Wein im Jahr 2010
Ab 5. November soll der junge Wiener Wein plangemäß getrunken werden können. In Wien bewirtschaften 230 Weinhauer eine Rebfläche von 680 Hektar.

Die Hauptanbaugebiete sind in den Bezirken Döbling und Floridsdorf. Im Jahr 2010 wird mit einem Ertrag von etwa einer Million Liter Wein gerechnet.
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