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CHRONIK |
05.09.2010 |
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V-Mann in Israilow-Mord involviert?
In den Mord an Umar Israilow war ein V-Mann des Verfassungsschutzes involviert, das behauptet das deutsche Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Das Innenministerium gab keine Stellungnahme ab.
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Israilov hatte Foltervorwürfe gegen Tschetscheniens Präsident erhoben. |
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Mord in Floridsdorf auf offener Straße
Der Exil-Tschetschene Umar Israilow war am 13. Jänner 2009 in Wien-Floridsdorf nach einer Verfolgungsjagd von zwei Männern auf offener Straße erschossen worden.
Israilow hatte dem tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow Folter vorgeworfen, das Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) sah bereits im April 2010 in Kadyrow den Drahtzieher hinter dem Mord.
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Kontaktmann soll in Tschetschien sein
Laut "Spiegel" war ein Informant des LVT, ein Tschetschene, in die Tat verwickelt. Unmittelbar nach der Tat hätte er mit seinem Kontaktmann im Amt telefoniert. Wenige Tage später habe sich der V-Mann mit Wissen des Verfassungsschutzes nach Tschetschenien abgesetzt, heißt es im "Spiegel"-Bericht.
Es sei klar erkennbar, "dass er sehr wohl in Kenntnis davon gewesen sein muss, dass die Tätergruppe ein Verbrechen geplant hat ...", wird im "Spiegel" über den V-Mann aus den Ermittlungsunterlagen zitiert.
Von der Wiener Staatsanwaltschaft hat es zu dem Bericht keine Reaktion gegeben, auch das Innenministerium gab keine Stellungnahme ab. Wegen Mordes an Umar Israilow hat die Staatsanwaltschaft vor wenigen Tagen Anklage gegen drei mutmaßliche Täter erhoben.
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wien.ORF.at; 23.8.10
Die Anklage im Mordfall Umar Israilow, der im Jänner 2009 in Wien-Floridsdorf erschossen worden ist, ist fertig. Das berichtete die "Kronen Zeitung". Aus einer geplanten Entführung soll demnach Mord geworden sei.
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