|
|
 |
 |
WIRTSCHAFT |
07.09.2010 |
|
|
|
|
Videotheken vom Aus bedroht
130 Videotheken gibt es derzeit in Wien, ein Großteil kämpft ums Überleben. Die größte Videothek für fremdsprachige Filme in Wieden schließt beispielsweise Ende Oktober.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Raubkopien, illegale Downloads und Online-Videotheken verschärfen Situation. |
|
|
|
Konkurrenz aus dem Internet
Der Anfang vom Ende zeichnete sich laut dem Wiener Berufsgruppenobmann Leopold Homola erstmals bei der Fußball-Europameisterschaft vor mehr als zwei Jahren ab. Damals habe man weniger Kunden registriert, auch nach dem Sportevent seien diese nicht mehr gekommen.
Zur Verschärfung der Situation hat aber wesentlich das Internet beigetragen. Raubkopien, illegale Downloads, aber auch legale Online-Videotheken machen den Filialen harte Konkurrenz. Nicht zu vergessen sind auch die kostenpflichtigen On-Demand-Angebote der Kabelnetzbetreiber.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Vergnügungssteuer muss bezahlt werden
In Wien gebe es zudem noch steuerliche Nachteile, so Homola. Demnach müssten die Wiener Videotheken eine Vergnügungssteuer von zehn Prozent abführen. Gespräche zur Abschaffung laufen bereits, bisher aber ohne Ergebnis.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mit Nebenprodukten neue Kunden anlocken. |
|
|
|
Pizzaservice inklusive
Um trotzdem Kunden in die Videotheken zu bringen, beweisen die Betreiber aber immer öfter Kreativität. Einige Videothek-Betreiber gingen beispielsweise Kooperationen mit Pizzalieferanten ein oder locken mit eigenen Solarien neue Kunden an.
Einige von ihnen würden auch Tierfutter verkaufen, so Homola. Ob diese Strategie allerdings auf Dauer auch Erfolg bringe, sei zweifelhaft.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
futurezone.ORF.at
Der US-DVD-Verleih Netflix hat die Zeichen der Zeit erkannt. Seit drei Jahren bietet das Unternehmen auch Onlinestreams an. Mit Erfolg: Während die Konkurrenz Filialen schließen muss, startet Netflix seine internationale Expansion.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|