Fingierter Überfall sollte ablenken. |
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Opfer über Begleitagentur kennengelernt
Kurz nach dem Mord hatte der 20-Jährige einen angeblichen Überfall auf ihn bei der Polizei angezeigt. So wollte er eine Verletzung, die er bei der Tat erlitten hatte, verschleiern.
Bei der Anzeige schilderte der Mann allerdings das Messer, mit dem der Mord verübt wurde, ganz genau. Diese genaue Beschreibung war für die Polizei ein wesentliches Indiz, dann wurde dem 20-Jährigen auch ein Fingerabdruck in der Wohnung zugeordnet.
Der Mann hatte das Opfer vor drei Monaten über eine Begleitagentur kennengelernt. Bis zum Tatzeitpunkt soll er die Prostituierte laut Polizei zwei- bis dreimal getroffen haben. "Er hat das Mordopfer verehrt", meinte einer der Leiter der Ermittlungsgruppe.
An dem besagten Nachmittag soll die 22-Jährige den Lehrling angerufen und zu sich bestellt haben. Sie wollte sich, wie schon zuvor, Geld borgen, das sie für die Anschaffung einer neuen Wohnung benötigte. Die folgende Auseinandersetzung eskalierte, der 20-Jährige stach zu. Er gestand die Tat.
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