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WIEN-WAHL 2010 |
10.09.2010 |
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BZÖ startete mit Sonnleitner in Wahlkampf
Mit den Klängen von "Eye of the Tiger" ist das Wiener BZÖ am Donnerstagabend im Ares-Tower offiziell in den Wahlkampf gestartet. Spitzenkandidat Walter Sonnleitner forderte dabei die "ungeschminkte Wahrheit".
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"Tue mir schwer beim Lügen"
Vor nach Veranstalterangaben 250 Gästen - darunter prominente Köpfe wie Peter Westenthaler oder Ewald Stadler - gab sich Spitzenkandidat Walter Sonnleitner als Antithese des Politikers: "Ich tue mir schwer beim Lügen - wenn Sie so wollen: Dann bin ich halt kein Berufspolitiker."
Er habe in 35 Jahren ORF seine Erfahrungen gemacht, so der Ex-Journalist. "Glauben Sie wirklich an die Ehrlichkeit unserer Politiker?", fragte er rhetorisch die versammelte BZÖ-Mannschaft.
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Sonnleitner will Zahl der Mandatare halbieren. |
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"Zahlen auf den Tisch"
"Die Menschen haben ein Recht auf die ungeschminkte Wahrheit", forderte er einen neuen Stil. Deshalb orientiere sich der BZÖ-Wahlkampf an den Parametern Ehrlichkeit statt Lüge, Sparsamkeit statt Verschwendung und Kontrolle.
Beispielsweise seien 50 Abgeordnete anstelle der jetzigen 100 Mandatare im Stadtparlament ausreichend. Parkgebühren sollten nur bis 19.00 Uhr erhoben, die Kontrolle der Sozialhilfe verstärkt werden. "Zahlen auf den Tisch", laute die Devise.
Auch müsse die Verwaltung gestrafft werden. Wenn auf 26 Wiener ein Gemeindebediensteter komme, sei das ein Zahlenverhältnis wie bei Kindergartenkindern und Betreuern, so Sonnleitner.
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Einzug ins Rathaus als Wahlziel
Dabei zeigte sich Sonnleitner von der Zahl der Zuhörer gerührt: "Wer heute gekommen ist, ist offensichtlich wirklich jemand von meinen Freunden." Auf seine Einladung hätten schließlich unzählig viele Bekannten eine Dienstreise vorgeschützt: "Heute muss es in Schwechat irrsinnig zugegangen sein."
Bundesparteichef Josef Bucher zeigte sich überzeugt von einem guten Wahlergebnis am 10. Oktober: "Am Ende des Tages siegt immer die Wahrheit und die Ehrlichkeit." Deshalb habe man Sonnleitner zum Spitzenkandidaten gemacht".
Erklärtes Wahlziel des BZÖ ist der Einzug ins Rathaus. Dafür braucht es fünf Prozent der Stimmen. Bei den vergangenen Wahlen 2005 landeten die Orangen mit 1,2 Prozent hinter der KPÖ.
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wien.ORF.at
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