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KOMMUNALPOLITIK |
15.11.2010 |
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Häupl: "Keine Schikanen für Autofahrer"
Durch die rot-grüne-Stadtregierung soll es keine Schikanen für Autofahrer geben. Das haben Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Maria Vassilakou (Grüne) in ersten Interviews versichert.
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Tarifreform nicht für Einzelfahrscheine
In der ORF-Sendung "Wien heute" betonte die künftige Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, dass mehr Menschen zum Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel gebracht werden sollen: "Wenn wir für eine gute Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel sorgen, wenn sie schnell und günstig sind, dann bin ich überzeugt, dass sich viele für die 'Öffis' entscheiden."
Auch Bürgermeister Häupl meinte in "Wien heute", dass sich die Autofahrer nicht vor Schikanen zu fürchten brauchen: "Wir wollen den Weg fortsetzen und möglichst viel auf den öffentlichen Verkehr umlagern. Die Menschen sollen durch Anreize auf den öffentlichen Verkehr gebracht werden, nicht durch Ärgernisse für die Autofahrer."
Für beide soll sich die Tarifreform bei den Wiener Linien nicht bei den Einzelfahrscheinen auswirken. Für Häupl geht es dabei mehr um soziale Aspekte, Vassilakou kann sich Vorteile mit "finanziellen Anreizen" bei den Monats- und Jahreskartenbesitzern vorstellen. Details wollte sie im Hinblick auf die anstehende Arbeitsgemeinschaft noch nicht kommentieren.
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Mehr Ordnungsberater in Gemeindebauten
Bei der Integration soll die Zahl der Ordnungsberater in den Gemeindebauten erhöht werden. Laut Vassilakou sollen mehr Menschen mit einer speziellen Ausbildung für Konfliktsituationen eingesetzt werden.
Bürgermeister Häupl bekräftigte darüber hinaus, dass "auf die Sprache geschaut wird, das ist eine conditio sine qua non".
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Keine Hinweise auf Häupl-Nachfolge
Dass Renate Brauner neben Maria Vassilakou weiterhin Vizebürgermeisterin bleibt, wollte Bürgermeister Häupl nicht als Hinweis auf seine Nachfolge verstanden wissen: "Wir sind nicht die Kreml-Mauer, wir sind eine demokratische Partei und irgendwann wird das die Sozialdemokratie entscheiden."
Er selbst habe mit großem Einsatz den Wahlkampf und die Regierungsverhandlungen geführt und keine Gedanken ans Aufhören. Auf die Frage, ob er die gesamte Legislaturperiode bleiben werde, meinte Häupl: "Ich will nicht mit meinem Alter kokettieren, aber wenn ich gesund bleibe, wenn ich spüre, die Leute wollen das, dann mache ich das."
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wien.ORF.at; 15.11.10
Die künftige grüne Vizebürgermeisterin von Wien, Maria Vassilakou, und Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) unterschrieben den Pakt über eine Koalition von Rot und Grün für die nächste Legislaturperiode.
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Neue Ära für Wien - und darüber hinaus?
Integration und neue "Öffi"-Tarife sind die ersten Schwerpunkte der rot-grünen Regierung. Bedeuten die Änderungen eine neue politische Ära für Wien - mit möglicher Beispielwirkung für das ganze Land?
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