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MI | 11.04.2012
E-Card in Frauenhand (Bild: ORF)
CHRONIK
Neuer Anlauf für E-Medikation
Ab Ende März 2011 soll in der Donaustadt und Teilen Floridsdorfs das Pilotprojekt E-Medikation starten. Ärzte, Apotheken und SMZ Ost sollen dann über die E-Card Zugriff auf die persönliche Medikamentendatenbank haben.
30.000 Patienten sollen auf freiwilliger Basis mitmachen.
System soll Ende März fertig sein
An dem Pilotprojekt wurde schon längere Zeit gearbeitet, verschiedene Einwände führten aber zu Verzögerungen. Sowohl von Apothekern wegen Bedenken bei der Software als auch bei den Ärzten, die Einschränkungen befürchteten, gab es Kritik.

Mit Ende März 2011 soll das System jetzt aber stehen und bis Jahresende 2011 unter anderem in der Donaustadt erprobt werden. Rund 30.000 Patienten sollen auf freiwilliger Basis teilnehmen.
Bei Erfolg ab 2012 in ganz Österreich
Mit dabei sind 30 Ärzte sowie 30 Apotheken in Floridsdorf und der Donaustadt, auch das SMZ-Ost (Donauspital) ist mit dabei. Der Datenschutz ist dabei laut Hauptverband der Sozialversicherungen gewährleistet, weil auf der E-Card keine Rezeptlisten oder andere Daten gespeuichert werden.

Die Karte soll nur der Schlüssel für Ärzte oder Apotheker sein, um auf die verschlüsselte Datenbank des Hauptverbandes zugreifen zu können.

Sollte der Pilotversuch erfolgreich verlaufen, wird die E-Medikation - ebenfalls freiwillig- ab dem Jahr 2012 österreichweit eingesetzt.
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