Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Kamera im Inneren des U-Bahn-Waggon
Ab Samstag
Videoüberwachung in den "Öffis" startet
Am Samstag starten die Wiener Linien in einem Pilotversuch mit der Videoaufzeichnung in U-Bahn-Waggons und Straßenbahngarnituren. Jetzt ist auch bekannt, in welchen Linien die Kameras installiert sind.
So schauen die Kameras in den U-Bahnen aus.
Auch im D-Wagen wird gefilmt
Überwacht wird ab Samstag vor allem in der U3, den Straßenbahnlinien 6, 65, 67 und 71 sowie dem D-und O- Wagen.

Ob das auch nach dem einjährigen Probebetrieb so bleibt, ist ungewiss. Waltraut Kotschy von der Datenschutzkommission will sehr genau prüfen, ob die Überwachung tatsächlich hilft.

„Das muss man ausprobieren und genau kontrollierend begleiten, damit man am Ende sicher sein kann, dass diese ganzen technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen wirklich greifen", so Kotschy.
Nach 48 Stunden gelöscht
Die Bilder werden zwei Tage lang digital gespeichert und dann automatisch gelöscht. Nur wenn ein Anlass gegeben ist, sollen sie angesehen werden.

Im Probebetrieb haben im Fall der Fälle nur zwei Mitarbeiter Zugang, um den Datenschutz zu gewährleisten.
Videoüberwachung
Hinweise mit der Aufschrift "Dieser Zug wird für Ihre Sicherheit videoüberwacht" werden an und in den Wagen angebracht.
Als Hilfe gegen Vandalismus
Zwei Dinge wollen die Wiener Linien mit der Videoaufzeichnung bewirken: Zum einen sollen die Fahrzeuge vor Vandalismus geschützt werden, zum anderen soll der Kriminalität in den Garnituren weiter Einhalt geboten werden.

Derzeit dürfen die Daten nur von den Wiener Linien selbst ausgewertet werden. Die Polizei hat nur nach einem Gerichtsbeschluss die Möglichkeit bestimmtes Datenmaterial anzusehen.
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