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MI | 11.04.2012
Fliegerbombe (Bild: ORF)
CHRONIK
Fliegerbombe in der zugefrorenen Donau
Unter dem Eis der zugefrorenen Alten Donau wurde eine Fliegerbombe entdeckt. Nach einer schwierigen Bergung konnte die Bombe entschärft und abtransportiert werden.
Die Vorbereitungsarbeiten dauerten vier Tage.
Eisläufer entdeckte die Bombe
Schon am Neujahrstag hatte ein Eisläufer unter dem Eis der Alten Donau einen Gegenstand entdeckt. Die von ihm alarmierte Polizei zog den Entminungsdienst hinzu, umfangreiche Bergungsarbeiten waren die Folge.

Aufgrund der Eisdecke dauerte es bis Dienstag, bis die 250 Kilogramm schwere Bombe gehoben werden konnte. Die Bergearbeiten verliefen laut Polizei aufgrund der Bedingungen kompliziert.
Taucher entschärften Bombe unter Wasser
Laut "Kronen-Zeitung" war die Fliegerbombe durch eine 30 Zentimeter dicke Eisschicht geschützt. Demnach wurden zwei Löcher in die Eisdecke gebohrt, zwei Taucher schwammen zu den zwei Zündern der Bombe und entschärften sie noch unter Wasser.

Die Alte Donau war im Bereich des Gänsehäufels für die Dauer der Bergung gesperrt. Die Fliegerbombe wurde durch den Entminungsdienst des Bundeskriminalamts abtransportiert.
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