Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Gipsfuß (Bild: APA)
CHRONIK
Eingegipster Dealer entkommt Beamten
Ein Drogendealer ist nach einer Operation aus dem AKH entwischt, berichtet die "Kronen Zeitung". Der Mann war mit einem Knöchelbruch ins Spital eingeliefert worden - und humpelte dort im Gipsfuß seinen beiden Bewachern davon.
Mann soll mit Komplizen mehr als fünf Kilo Heroin geschmuggelt haben.
Nach Operation im AKH entkommen
Der gebürtige Nigerianer steht laut dem Zeitungsbericht im Verdacht, mit Mittätern mehr als fünf Kilogramm Heroin nach Österreich geschmuggelt zu haben.

Als die Polizei den Mann in einer Wohnung aufsuchte, wollte sich der Asylwerber der Festnahme durch einen Sprung aus dem Fenster entziehen. Dabei erlitt er einen Knöchelbruch.

Kaum in den Händen der Justiz, passierte dann aber ein folgenschwerer Fehler: Der Häftling konnte den beiden Justizwachebeamten nach der Operation im AKH entkommen. Dies bestätigte die Polizei auf Nachfrage von wien.ORF.at.
Staatsanwaltschaft: Fahndung läuft.
Aus Behandlungszimmer gehumpelt
In einem unbeobachteten Moment war der aus der Narkose erwachte Mann aus dem Behandlungszimmer gehumpelt.

"Nach dem Mann wird gefahndet", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien Thomas Vecsey.

Die beiden Justizbeamten müssen laut "Krone" vermutlich mit disziplinären Konsequenzen rechnen.
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