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DI | 14.02.2012
E-Card
E-Card
RH kritisiert hohe Kosten
Während die Österreicher nach und nach mit den E-Cards ausgestattet werden, hat der Rechnungshof (RH) nun das Projekt kritisiert. Nicht nur zu hohe Nebenkosten wurden bemängelt.
Hohe Kosten und Managementfehler
Neben hohen Nebenkosten missfielen den Prüfern vor allem hohe Personalkosten bei der Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft (SV-ChipBE) und Fehler im Projektmanagement.
Bezüge 45 % über Mindestgehältern
Ein Beispiel: Der durchschnittliche Personalaufwand der SV-ChipBE betrug im Jahr 2003 rund 94.000 Euro (inklusive Dienstgeberbeiträge) je Mitarbeiter.

Damit lagen die Monatsbezüge der Mitarbeiter durchschnittlich um 45 Prozent über den Mindestgrundgehältern des Kollektivvertrags für IT-Unternehmen.
128 statt 116 Millionen
Die vom Hauptverband genannten Kosten von 116 Millionen Euro hält der RH für "unvollständig und nur begrenzt aussagekräftig".

Nach seiner Schätzung werden die Kosten für die E-Card bis zur flächendeckenden Einführung und für den anschließenden Probebetrieb bis September 2006 knapp 128 Mio. betragen.
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